Bericht Synchronschwimmen 2004 |
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Bezugnehmend auf meinen Bericht von 2002 möchte ich auf einige Punkte zu sprechen kommen.
Die neue Anfängergruppe, die wir 2002 mit neuem Konzept eröffnet haben, macht sehr gute Fortschritte.
Sie besteht inzwischen aus 9 Schwimmerinnen zwischen 7 und 13 Jahren.
Das an sich ist für uns schon ein grosser Erfolg, da sich gezeigt hat, dass immer weniger Eltern bereit sind, ihr Kind dreimal in der Woche zum Training zu geben, aus Angst vor zu starker Belastung und einer möglichen Verschlechterung in der Schule.
Nach einem überaus positiven ersten Trainingslager im Oktober 2003, nahmen einige Schwimmerinnen bereits an ersten Wettkämpfen teil.
Problematisch ist hierbei die Tatsache, dass es im Anfängerbereich in der letzten Wettkampfsaison nur 2 geeignete Wettkämpfe gab und unsere Schwimmerinnen z.T. dafür sogar noch zu jung waren.
6 Schwimmerinnen, eine davon ausser Konkurrenz, weil zu jung, traten mit guten persönlichen Ergebnissen im Dezember 2003 beim Jugend
D-Cup in Berlin an.
Bei den Landesmeisterschaften der Altersklasse D 2004 gelang es bereits ein Solo, sowie ein Duett zu melden, wobei eine der Schwimmerinnen wieder ausser Konkurrenz schwimmen musste, weil sie noch 2 Jahre zu jung für dieses jüngste Altersklasse war.
Alle Schwimmerinnen erreichten persönliche Bestleistungen und waren im Mittelfeld des Gesamtklassements zu finden.
Ein weiterer Vergleich ist aufgrund des geringen Wettkampfangebots nur in internen Wettkämpfen und Tests möglich.
Alles in allem sehe ich die Entwicklung im Anfängerbereich sehr positiv und denke, dass die Ergebnisse der nächsten Wettkämpfe dass auch zeigen werden.
Auch im Trainerbereich ist es uns gelungen, trotz ständigem Weggang ins Ausland oder Studium, eine Konstanz ins Trainingsgeschehen zu bringen.
Trotz der räumlichen Entfernung gelingt es mir mit den Trainern vor Ort, die Trainingsabläufe optimal zu organisieren und die Kommunikation mit den Eltern hat sich super eingespielt.
Inzwischen sind auch einige der ehemaligen Schwimmerinnen mit ihren Ausbildungen fertig und obwohl sie zum Teil in ganz Deutschland verstreut sind, haben sich für Einsätze bei Trainingslagern oder Wettkämpfen als Wertungsrichter ausgesprochen.
Vor allem diese Entwicklung sehe ich als sehr positiv, denn keine der angesprochenen kann eine regelmässige Trainertätigkeit aus beruflicher Sicht ausüben, aber alle sind bereit, das Synchronschwimmen im Rahmen ihrer Möglichkeit weiter zu unterstützen.
Als letzten Punkt gab es im Fürstenwalder Schwimmverein auch einen Vorstandswechsel. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand gestaltet sich für uns sehr erfreulich, man ist sehr aufgeschlossen und hilfsbereit.
Als Fazit möchte ich sagen, dass sich für mich, die Entscheidung vor zwei Jahren, mit neuer Anfängergruppe quasi neu anzufangen, als richtig erwiesen hat. Die Gruppe hat viel Potential und ermöglicht uns mit starker Basis wieder eine stabile Alterspyramide aufzubauen.
Die Zusammenarbeit zwischen Schwimmern, Eltern und Trainern funktioniert gut und auch ich werde weiterhin trotz der Entfernung mein Möglichstes geben, um diese Entwicklung voranzutreiben.
Selbstverständlich stellen wir uns auch gern unterstützend zur Verfügung, um das Synchronschwimmen auch in anderen Vereinen zu ermöglichen.
Sollte in einem Verein dieser Wunsch bestehen, ergibt sich sicherlich die Möglichkeit, dass wir uns vor Ort einen Überblick verschaffen und beim Aufbau einer Anfängergruppe und der Trainerausbildung helfen.
Annika Wittke
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