Landesschwimmverband Brandenburg e.V.
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Wasserball Ankündigungen


Härtetest und Präsentation - OSC-Wasserball laden zum Andreas-Ehrl-Cup an den Brauhausberg

Dem OSC Potsdam ist es auch bei der achten Auflage des Andreas-Ehrl-Cups gelungen, ein hochkarätiges Teilnehmerfeld in die Schwimmhalle am Brauhausberg zu laden. Gleich drei Vertreter der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) gastieren am Wochenende an der Havel.

Zwar musste Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 wegen internationaler Verpflichtungen dieses Jahr absagen, dafür konnte aber ein anderer deutscher Champions League-Vertreter gewonnen werden. Mit Waspo Hannover gastiert der DWL-Dritte des vergangenen Jahres in Potsdam. Der OSC als Fünfter und die SG Neukölln (8.) aus dem DWL-Oberhaus sowie die B-Gruppen-Vertreter SC Wedding und SV Poseidon Hamburg komplettieren das Feld.

„Das ist vor allem körperlich mit vier Spielen in zwei Tagen ein wirklich schwerer Test“, sagt OSC-Torjäger Dennis Strelezkij. „Wir haben gut trainiert und freuen uns auf das Turnier.“ Der 18-jährige Sportschul-Abiturient geht nun in die zweite Spielzeit für den OSC und stürzte sich nach seinem Auftritt bei den U19-Europameisterschaften Mitte September ohne große Pause in die Vereinsaufgaben. Im holländischen Alphen war Strelezkij mit 14 Treffern bester deutscher Torjäger, die Zielstellung einer Platzierung unter den Top 8 Europas wurde aber mit dem elften Rang verpasst.

Für die Potsdamer Männer ist der Andreas-Ehrl-Cup der letzte Test vor dem Auftritt im Euro-Cup. Im italienischen Neapel trifft der OSC vom 14. bis 16. Oktober in der ersten Qualifikationsrunde auf Gastgeber Circolo Nautico Posillipo, die Spanier CN Terrassa und das russische Team Kinef Kirishi. Mindestens der zweite Rang ist gefordert, um weiter im Wettbewerb zu bleiben. „Wir suchen unsere Außenseiter-Chance“, sagt Tchigir, der das DWL-Vorbereitungsturnier nutzen wird, um den taktischen Feinschliff vorzunehmen, aber auch das endgültige Aufgebot für die erste Euro-Cup-Runde zu benennen. Wenn bis zum Wochenende alle fit bleiben, werden bis zu 18 Spieler zum Einsatz kommen, mit lediglich 13 Jungs darf Tchigir eine Woche später nach Neapel reisen.

 „Wir wollen uns zu Hause natürlich von unserer besten Seite zeigen“, kündigt der Trainer an. „Die Stimmung ist gut. Alle zerreißen sich im Training und kämpfen.“ Zum Auftakt trifft der OSC am Sonnabend, 15 Uhr, auf den SC Wedding. 19 Uhr geht es gleich ins nächste regionale Derby gegen die SG Neukölln Berlin. Tags darauf wartet DWL-Aufsteiger SV Poseidon Hamburg (11.50 Uhr) und im letzten Turnierspiel (15 Uhr) der große Favorit Hannover, der aber bereits angekündigt hat – wegen der hohen internationalen Belastungen – nicht in absoluter Top-Besetzung zu kommen.

Was die Zielstellung für die kommende Saison angeht, steht zunächst der Verbleib in der A-Gruppe im Vordergrund. „Nach dem fünften Platz im Vorjahr wollen wir natürlich auf keinen Fall schlechter abschneiden“, so Tchigir. „Wenn alles optimal läuft, können wir es mit unserer Mannschaft bis ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft schaffen.“ Lediglich Artur Tchigir musste der OSC ziehen lassen, nachdem er sich nun voll auf seine berufliche Zukunft konzentriert. Dafür konnten die Potsdamer mit Erik Miers und Hatem Elghannam zwei erfahrene Spieler von Spandau 04 gewinnen. „Da sich das Gesicht der Mannschaft nicht wesentlich verändert hat, brauchen wir wahrscheinlich nicht so lang, unseren Rhythmus zu finden“, hofft Tchigir.

 „Wieder konnten wir ein absolut hochkarätiges Feld an den Brauhausberg holen“, freut sich OSC-Wasserball-Abteilungsleiter und Hauptsponsor Andreas Ehrl, dessen Engagement das Turnier am Wochenende möglich macht. „Die Jungs brauchen jetzt  nach einigen Wochen harten Trainings schwere Gegner, um die entsprechende Spielpraxis zu bekommen“, weiß der frühere Nationalspieler.

Am Sonntag nach dem letzten Turnierspiel findet dann direkt am Brauhausberg-Bad die offizielle Präsentation des DWL-Teams 2015/16 statt, zu der alle OSC-Freunde natürlich herzlich eingeladen sind. Traditionell ist der Eintritt beim Ehrl-Cup frei.

 

 

8. DWL – Vorbereitungsturnier um den Andreas-Ehrl-Cup

Spielort:              Schwimmhalle Am Brauhausberg, Max-Planck-Str. 15, 14473 Potsdam

Termin:                08./09.10.2016

Spielzeit:             4x8 min auf 30x20 Meter Spielfeld

Teams:                 jede Mannschaft darf beliebig viele Spieler im Turnier einsetzen

                            pro Partie dürfen 15 Spieler eingesetzt werden

Offizielle:            Turnierleiter:       Peter Driske, André Laube

Schiedsrichter:  Stefan Seidel, Hendrik Schopp, Karsten Kula, Richard Noack, Philip Uhlig, Gabriel Satanovsky

Sonnabend

14.30 Uhr            Turnierbesprechung

15.00 Uhr            OSC Potsdam                    -              SC Wedding      

16.20 Uhr            SG Neukölln                      -              SV Poseidon Hamburg

17.40 Uhr            SC Wedding                       -              Waspo 98 Hannover     

19.00 Uhr            OSC Potsdam                    -              SG Neukölln     

20.20 Uhr            SV Poseidon Hamburg  -              Waspo 98 Hannover     

 

Sonntag

10.30 Uhr            SC Wedding                       -              SG Neukölln     

11.50 Uhr            OSC Potsdam                    -              SV Poseidon Hamburg 

13.10 Uhr            SG Neukölln                      -              Waspo 98 Hannover     

14.30 Uhr            SC Wedding                       -              SV Poseidon Hamburg 

15.50 Uhr            OSC Potsdam                    -              Waspo 98 Hannover     

 

Bisherige Sieger des DWL-Vorbereitungsturniers:

2009      OSC Potsdam

2010      SV Weiden

2011      SC Wedding

2012      WF Spandau 04

2013      Wf Spandau 04

2014      OSC Potsdam

2015      WF Spandau 04

2016

 

Der OSC wird voraussichtlich in folgender Aufstellung spielen:

 

1

Knelangen, Michael

1988

2

Elghannam, Hatem

1989

3

Kössler, Max

1996

4

Popp, Thilo

1998

5

Miers, Erik

1983

6

Strelezkij, Dennis

1998

7

Korbel, Ferdinand

1996

8

Saggau, Christian

1991

9

Satanovsky, Gabriel

1997

10

Dufour, Matteo

1991

11

Schulz, Hannes

1990

12

Zech, Reiko

1995

13

Knüttel, Tobias

1998

14

Langer, Marc

1991

15

Schwarze, Alexander

1998

16

Reimer, Daniel

1998

17

Korbel, Florenz

1999

18

Ulrich, Lu Meo

2000

 

Trainer: Alexander Tchigir

 

DWL-Spielplan der Hauptrunde A – OSC Potsdam

22.10.2016          16.00     Wasserfreunde Spandau 04 - OSC Potsdam                   

12.11.2016          18.00     SG Neukölln -  OSC Potsdam                   

19.11.2016          16.00     SSV Esslingen - OSC Potsdam                   

03.12.2016          18.00     OSC Potsdam - Waspo 98 Hannover     

14.01.2017          18.00     OSC Potsdam - SV Bayer Uerdingen     

21.01.2017          18.00     OSC Potsdam - ASC Duisburg                   

02.02.2017          19.30     White Sharks Hannover -  OSC Potsdam                   

11.02.2017          18.00     SV Bayer Uerdingen - OSC Potsdam                   

25.02.2017          18.00     OSC Potsdam - SG Neukölln                     

04.03.2017          18.00     OSC Potsdam - WF Spandau 04                               

11.03.2017          18.00     OSC Potsdam - SSV Esslingen                   

18.03.2017          16.00     Waspo 98 Hannover - OSC Potsdam                   

25.03.2017          17.00     OSC Potsdam - White Sharks Hannover              

01.04.2017          16.00     ASC Duisburg -  OSC Potsdam   

 

OSC-Wasserballer fiebern Euro-Cup und DWL entgegen

Potsdamer Bundesliga-Wasserballer stecken in der Vorbereitung auf große Aufgaben/Zwei Neuzugänge von Spandau 04

 

Noch ist der Spielplan nicht offiziell, die ersten Termine der Deutschen Wasserball-Liga liegen aber auf dem Tisch. Bei der DWL-Tagung am Sonnabend in Kassel wird der Spielplan dann abschließend verabschiedet. Wenn es zu keinen Veränderungen kommt, startet der OSC Potsdam mit drei Auswärtspartien in Folge. Zum Auftakt am 22. Oktober müssen die Mannen von Trainer Alexander Tchigir dann wohl direkt beim Deutschen Meister ran. Als Aufsteiger in die A-Gruppe der DWL wird beim Champions League-Team Wasserfreunde Spandau 04 dann eher wenig zu holen sein, in den folgenden Partien bei der SG Neukölln (12.11.) und dem SSV Esslingen (19.11.) erhofft sich der OSC dann aber doch die ersten Punktgewinne.

Bevor der Ligaalltag beginnt, wird der OSC aber noch ein ganz anderes Abenteuer bestreiten. Als Vorjahres-Fünfter qualifizierten sich die Havelstädter nach 2012 zum zweiten Mal für den Euro-Cup. Gestern erfolgte die Auslosung der ersten Runde, in der der OSC vom 14. bis 16. Oktober in Neapel auf das illustre Feld mit dem russischen Vertreter Kinef Kirishi, den Spaniern CN Terrassa und Gastgeber Posillipo Napoli (ITA) trifft. Zweiter müssen die Potsdamer dort werden, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. „In dieser Gruppe sind wir klarer Außenseiter, aber wir werden kämpfen“, verspricht Tchigir.

Die letzten Stationen der Saisonvorbereitung sind aktuell noch in der Planung, seit gut einer Woche ist das Team nun aber wieder im Wasser und arbeitet nach der Sommerpause im Grundlagenbereich. Letztes Wochenende gab es beim traditionellen Abendroth-Pokal des SC Wedding eine kleine Abwechslung. Das stark dezimierte Potsdamer Team, das unter anderem auf Dennis Strelezkij und Gabriel Satanovsky (Vorbereitung U19-Europameisterschaften) verzichten musste, sicherte sich schließlich den dritten Rang. Lediglich dem italienischen Zweitligisten und späteren Turniersieger Palanuoto Bari musste sich der OSC in der Gruppenphase 5:9 geschlagen geben. Gegen DWL-Aufsteiger Poseidon Hamburg (10:7) und das dänische Team SK Slagelse (14:3) hielt sich das durch einige U17-Spieler verstärkte Team schadlos. Die beste Turnierleistung rief die Tchigir-Truppe im Spiel um den dritten Rang ab. Gastgeber Wedding blieb in der kompletten ersten Halbzeit ohne Treffer, während der OSC sechsmal einnetzte. Beim ungefährdeten 10:4 (4:0, 2:0, 1:1, 3:3) war Ferdinand Korbel mit drei Treffern bester Schütze und wurde auch als bester Turnierspieler gekürt. „Gerade mit dem letzten Spiel war ich zufrieden“, so Tchigir. „In dieser Besetzung war das Ergebnis im Turnier ok.“ Schließlich fehlten neben Satanovsky und Strelezkij auch Mannschaftskapitän Matteo Dufour, Thilo Popp, Max Kössler und Erik Miers.

Miers wird im Übrigen neben dem ägyptischen Centerspieler Hatem Elghannam der einzige Neuzugang dieser Saison sein. „Wir konnten die Mannschaft des letzten Jahres komplett zusammenhalten und konnten mit Erik und Hatem noch zwei erfahrene Spieler gewinnen.“ Beide kommen vom Lokalrivalen Wasserfreunde Spandau 04, wobei Miers nach zehn Jahren in Berlin zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Der 32-Jährige erlernte beim OSC das Wasserballspielen, wechselte 2006 zur SG Neukölln und schaffte später bei Spandau 04 sogar den Sprung in die Nationalmannschaft, mit der er 2013 unter anderem die Weltmeisterschaften in Barcelona bestritt.

DWL-Spielplan der Hauptrunde A – OSC Potsdam

22.10.2016                         Wasserfreunde Spandau 04       -              OSC Potsdam                   

12.11.2016                          SG Neukölln                                      -              OSC Potsdam                   

19.11.2016                          SSV Esslingen                                   -              OSC Potsdam                   

03.12.2016          18.00     OSC Potsdam                                   -              Waspo 98 Hannover     

14.01.2017          18.00     OSC Potsdam                                   -              SV Bayer Uerdingen     

21.01.2017          18.00     OSC Potsdam                                   -              ASC Duisburg                   

04.02.2017                          White Sharks Hannover                -              OSC Potsdam                   

11.02.2017                          SV Bayer Uerdingen                      -              OSC Potsdam                   

25.02.2017          18.00     OSC Potsdam                                   -              SG Neukölln                     

04.03.2017          18.00     OSC Potsdam                                   -              WF Spandau 04                               

11.03.2017          18.00     OSC Potsdam                                   -              SSV Esslingen                   

18.03.2017                          Waspo 98 Hannover                      -              OSC Potsdam                   

25.03.2017          18.00     OSC Potsdam                                   -              White Sharks Hannover              

01.04.2017          16.00     ASC Duisburg                                   -              OSC Potsdam

U17-Wasserballer mit Überraschung in den Bundesliga-Playoffs

OSC Potsdam bezwingt daheim den Favoriten SV Cannstatt 8:7

 

Das U17-Bundesliga-Team des OSC Potsdam hat sich im Hinspiel des Playoff-Viertelfinales am Sonntag-Nachmittag überraschend mit 8:7 (2:1, 3:2, 1:1, 2:3) gegen den SV Cannstatt im heimischen Brauhausberg-Bad durchgesetzt.  Während in den anderen Viertelfinal-Duellen jeweils der Favorit auswärts gewann, gelang es lediglich den Potsdamern, sich zumindest einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Damit reicht dem OSC, der als Siebter in die Playoffs eingestiegen ist, gegen den Zweiten Cannstatt am 12. Mai im Stuttgarter Inselbad ein Unentschieden, um ins Halbfinale einzuziehen.

„Wir dürfen nun keine Luftschlösser bauen“, weiß Potsdams Trainer André Laube. „Die Jungs wissen jetzt zumindest, dass Cannstatt schlagbar ist, und werden bis zum Schluss kämpfen.“ Gerade nach dem schwachen Auftritt in den PrePlayoffs vor Wochenfrist beim SVV Plauen sei die Leistungssteigerung hoch zu bewerten.

Zwar ging Cannstatt gleich im ersten Angriff durch Junioren-Nationalspieler Filip Zugic in Führung, in der Folge gelang es dem OSC jedoch gut, die Spitzenspieler der Gäste über weite Strecken der Partie abzuschirmen. Hendrik Walter markierte in Überzahl das 1:1, Niklas Karossa Ende des ersten Abschnitts die 2:1-Führung. Im zweiten Viertel erhöhte Kapitän Lu Meo Ulrich per Strafwurf auf 3:1 und Sascha Ufnal auf 4:1. Zwei schnelle Treffer der Süddeutschen führten zum Anschluss, doch Walter überraschte mit einem Distanzwurf den Gäste-Keeper zum 5:3.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ulrich auf 6:3, doch Cannstatt ließ sich nicht abschütteln und kam nun oft gefährlich vor den Potsdamer Kasten. Mit tollen Paraden wusste allerdings Julian Tscheke im OSC-Tor zu gefallen und verhinderte Schlimmeres. Zu Beginn des Schlussviertels war Cannstatt auf 6:5 dran, doch Sascha Seifert und Ufnal erhöhten nochmals auf 8:5. In den letzten Minute fing sich Potsdam aber noch zwei Tore zum 8:7-Endstand ein.

Potsdam: Torhüter Alexander Shevelko/Julian Tscheke, Roman Woelky, Lennart Buchholz, Felix Korbel, Jos Schermer, Luka Zigic, Hendrik Walter (2), Florenz Korbel, Sascha Seifert (1), Niklas Karossa (1), Sascha Ufnal (2), Lu Meo Ulrich (2), Tom Gustavus

 

U17-Bundesliga 2015/2016

Viertelfinale Play-offs

Sonnabend, den 23. April 2016
15:30 SC Wedding – White Sharks Hannover 5:18
16:00 OSC Potsdam – SV Cannstatt 8:7
16:00 SVV Plauen – ASC Duisburg 7:11
14:30 SV Bayer 08 Uerdingen – SG Neukölln Berlin 9:11

Sonnabend, den 14. Mai 2016
16:00 White Sharks Hannover – SC Wedding (Sportleistungszentrum)
12:30 SV Cannstatt – OSC Potsdam (Inselbad Untertürkheim)
??:?? ASC Duisburg – SVV Plauen (ASCD-Freibad) 
19:30 SG Neukölln – SV Bayer 08 Uerdingen (Sportbad Britz)

Potsdam und Plauen im Playoff-Kampf

Am Sonnabend erstes Spiel der Best-of-five-Serie am Brauhausberg

 

In den letzten Jahren haben sich die Qualifikationsspiele der Deutschen Wasserball-Liga als Scharnier zwischen der Hauptrunde und den Play-Offs zum absoluten Herzstück der Liga entwickelt. Neben der Finalserie um den deutschen Titel sind die Pre-Playoffs der wohl spannendste Part der Saison. Dauergast im Kampf um die Playoff-Plätze und den damit verbundenen Aufstieg in die A-Gruppe der DWL ist der OSC Potsdam.

Dieses Jahr kommt es zum Ost-Derby mit dem SVV Plauen, in dem sich in der Best-of-five-Serie nicht nur die einzigen beiden DWL-Vereine der neuen Bundesländer gegenüberstehen, sondern auch zwei Philosophien aufeinandertreffen. Während der OSC fast ausschließlich mit deutschen Spielern aus der Region ins Rennen geht, stehen im Kader der Vogtländer überwiegend Akteure mit ausländischen Wurzeln. „Egal wie das Duell ausgeht, werden wir an unserem Weg festhalten und mit jungen Spielern – möglichst aus dem eigenen Nachwuchs – arbeiten“, sagt OSC-Wasserball-Abteilungsleiter Andreas Ehrl. „Der unbedingte Wille der Mannschaft ist aber da, den Sprung in die A-Gruppe zu schaffen.“

Am Sonnabend (18 Uhr) kommt es im Brauhausberg-Bad zum ersten Aufeinandertreffen der beiden ambitionierten Clubs. Weiter geht es dann am nächsten Wochenende mit zwei Spielen in Plauen. Ist dann noch keine Entscheidung gefallen, empfängt der OSC am 21. April (20 Uhr) den SVV. Das entscheidende fünfte Match fände dann wieder auswärts am 23. April statt. „Wir wollen am Sonnabend unbedingt vorlegen“, gibt OSC-Kapitän Matteo Dufour klar die Marschrichtung vor. „Die komplette Mannschaft hat in den letzten Wochen noch härter trainiert, um endlich wieder den Sprung in die A-Gruppe zu schaffen.“

2011 gelang das dem OSC Potsdam zuletzt. Gegen den SSV Esslingen ging es nach drei Siegen in vier Spielen ins DWL-Oberhaus, wo die Havelstädter mit dem fünften Rang in der Saison darauf die beste DWL-Platzierung erreichten. 2013 folgte dann wieder der Gang in die B-Gruppe, aus der nun der OSC im dritten Anlauf wieder nach oben will. Nach den letzten Eindrücken der Hauptrunde und im Training darf der OSC durchaus optimistisch in die Serie gehen. Die DWL-B-Gruppe wurde mit 22:6 Punkten und 183:117 Treffern gewonnen, wobei sich in der Rückrunde eine deutlich bessere Mannschaft präsentierte. „Gerade unsere Neuzugänge haben die Hinrunde gebraucht, um ins Mannschaftsgefüge zu finden“, so Tchigir. „Jetzt sind Jungs wie Reiko  Zech und Dennis Strelzkij im Feld und natürlich Michael Knelangen im Tor absolut spielbestimmend.“ Zech und Strelezkij führen sogar die OSC-Torjäger-Liste mit 31 bzw. 27 Treffern an.

Der SVV Plauen hat eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen. Erst 2014 in die Bundesliga aufgestiegen, gelang direkt der Aufstieg in die A-Gruppe. Dort musste die Mannschaft trotz großer personeller Verstärkungen Lehrgeld zahlen. Etwas überraschend rutschten die Sachsen noch in der Rückrunde bei einer Gesamtbilanz von 6:22 Punkten und 95:169 Treffern auf den letzten Platz der A-Gruppe ab. Wie schon im Vorjahr erzielte der ungarische Linkshänder Peter Karteszi die meisten Treffer. 27-mal netzte der Rechtsaußen ein, gefolgt von Routinier Stefan Roßner (15), Alpar Soltesz (11), Stepan Rezek (10) und Christian Schubert (8). „Ich denke beide Mannschaften kennen sich gut“, so Tchigir „Es wird auf Kleinigkeiten ankommen. Wichtig ist, dass wir zwar leidenschaftlich spielen, aber nicht den Kopf verlieren.“

Mit großer Kulisse wird in beiden Bädern in der Serie zu rechnen sein, zumal auch die U17-Bundesliga-Mannschaften Potsdams und Plauens in den Pre-Playoffs aufeinandertreffen. 20 Uhr empfängt am Sonnabend der OSC als B-Gruppen-Sieger den SVV. Eine Woche später kommt es auswärts zum Rückspiel. „Der Zufall hat uns diese tolle Situation beschert, dass sowohl Männer als auch Jugend der beiden Vereine aufeinandertreffen“, sagt U17-Trainer André Laube. „Das werden sicher zwei tolle Wasserball-Feste.“

Deutsche Wasserball-Liga 2015/2016

Ansetzungen Ausscheidungsspiele Play-off-Plätze 5 bis 8 („best of five“)

Sonnabend, den 9. April 2016 (Spiel 1)
18:00 OSC Potsdam – SVV Plauen (Schwimmhalle Brauhausberg) 

Sonnabend, den 16. April (Spiel 2)
16:00 SVV Plauen – OSC Potsdam (Stadbad)

Sonntag, den 17. April (Spiel 3)
11:00 SVV Plauen – OSC Potsdam (Stadtbad)

Donnerstag, den 21. April (Spiel 4/bei Bedarf)
20:00 OSC Potsdam – SVV Plauen (Brauhausberg)

Sonnabend, den 23. April (Spiel 5/bei Bedarf)
16:00 SVV Plauen – OSC Potsdam (Stadtbad) 

Tabellenstand Gruppe B

1. OSC Potsdam 183:117 22:6
2. Duisburger SV 98 (N) 131:102 20:8
3. SG Neukölln 143:123 19:9
4. SC Wedding 132:99 16:12
5. SC Neustadt 124:117 16:12
6. SV Weiden 128:145 11:17
7. SV Cannstatt 111:141 7:21
8. SC Wasserfreunde Fulda (N) 107:213 1:27

 

DWL-Spielplan der Hauptrunde B – OSC Potsdam

24.10.2015          19.00     SC WF Fulda                                      -              OSC Potsdam                    10:21

31.10.2015          18.00     OSC Potsdam                                   -              SG Neukölln                      12:11

07.11.2015          18.00     OSC Potsdam                                   -              SV Cannstatt                     14:6

14.11.2015          18.00     SC Neustadt                                      -              OSC Potsdam                    7:8

21.11.2015          18.00     OSC Potsdam                                   -              SC Wedding                       9:10

05.12.2015          18.00     SV Weiden 21                                   -              OSC Potsdam                    10:9

06.02.2016          18.00     OSC Potsdam                                   -              SC WF Fulda                      17:6

07.02.2016          16.00     OSC Potsdam                                   -              Duisburger SV 98             11:7

13.02.2016          18.00     SG Neukölln                                      -              OSC Potsdam                    9:13

20.02.2016          19.00     SV Cannstatt                                     -              OSC Potsdam                    11:13

27.02.2016          18.00     OSC Potsdam                                   -              SC Neustadt                      13:9

05.03.2016          18.00     SC Wedding                                      -              OSC Potsdam                    8:11

12.03.2016          18.00     OSC Potsdam                                   -              SV Weiden                         22:6

19.03.2016          16.00     Duisburger SV 98                            -              OSC Potsdam                    10:9

 

Der OSC wird voraussichtlich in folgender Aufstellung spielen:

 

1

Knelangen, Michael

1988

2

Schwarze, Alexander

1998

3

Tchigir, Artur

1991

4

Popp, Thilo

1998

5

Kössler, Max

1996

6

Strelezkij, Dennis

1998

7

Korbel, Ferdinand

1996

8

Saggau, Christian

1991

9

Satanovsky, Gabriel

1997

10

Dufour, Matteo

1991

11

Schulz, Hannes

1990

12

Zech, Reiko

1995

13

Drachenberg, Jacob

1989

Termine

  • Höchstklassiger Nachwuchs-Wasserball 6. Allianz-Pauli-Youngster-Trophy im Brauhausberg-Bad
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