Landesschwimmverband Brandenburg e.V.
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Wasserball OSC Potsdam


OSC siegt souverän im Schlüsselspiel gegen Hannover

Potsdamer Wasserballer mit starker Mannschaftsleistung auf den 5. Platz

Der Aufwärtstrend der Potsdamer Bundesliga-Wasserballer des OSC hält weiter an und konnte nun auch zum zweiten Mal in DWL-Punkte umgemünzt werden. 13:7 (4:3, 5:1, 2:3, 2:0) siegte das Team von Trainer Alexander Tchigir im vorgezogenen Match des siebten Spieltages bei den White Sharks Hannover am Donnerstag-Abend im Stadionbad. Damit schob sich der OSC mit nun 4:10 Punkten und 63:88 Toren vorerst auf den fünften Rang der DWL-A-Gruppe vor.

„Wir hatten zuletzt drei sehr gute Spiele abgeliefert, aber immer gegen hoch favorisierte Teams, wo es wenig zu verlieren gab“, so ein äußerst zufriedener Wasserball-Abteilungsleiter Andreas Ehrl. „Nun haben wir das auch unter Druck ins Wasser bekommen. Jetzt müssen wir auf dieser positiven Welle weitermachen.“ Schließlich stünden in den nächsten Wochen die Schlüsselspiele im Kampf um den vierten Platz an, der die direkte Qualifikation für die Play-Offs bedeutet.

Gegen die Sharks gelang es den Potsdamern von Beginn an, die konditionellen Vorteile auszunutzen. Über die Schnellangriffe setzte der OSC die ebenfalls sehr junge Hannoveraner Mannschaft stark unter Druck. Dabei gelang es den Havelstädtern offenbar das Fehlen von Hatem El Ghannam (verletzt), Marc Langer (krank) und Florenz Korbel (Urlaub) besser zu kompensieren als den Gastgebern, die mit den Torjägern Jonas Reinhart und Felix Struß sowie Philipp Dolph, Attila Demir und Dominik Schimanski ebenfalls auf eine Reihe von Spielern verzichten mussten. „Das war eine starke Mannschaftsleistung“, lobte Tchigir.

Gleich den ersten Konterangriff verwertete Kapitän Matteo Dufour zum 1:0. Nach einem unglücklichen Abstaubertor netzte Reiko Zech zum 2:1 ein; Dennis Strelezkij traf zum 3:2 und Ferdinand Korbel markierte in dem torreichen ersten Viertel das 4:3. Ein Rückraumhammer vom später zum „Spieler des Tages“ gewählten Erik Miers eröffnete den zweiten Abschnitt, in dem rasch zwei weitere Kontertreffer durch Dufour und den fleißigen Hannes Schulz folgten. Nach acht torlosen Minuten der Scharks erzielten diese zwar das 7:4, allerdings beantworteten Strelezkij und Miers dies trocken mit den Treffern zum 9:4-Halbzeitstand.

Nach der Pause markierte Gabriel Satanovsky nach feinem Pass von Strelezkij das 10:4. Schulz traf erneut im Konter zum 11:5, bevor die einzige kleine Schwächephase des OSC einsetzte, sich Hannover bis auf 11:7 herankämpfte und zum Glück des OSC einen Strafwurf vergab. „In dieser Phase haben wir uns von der Hektik zu sehr anstecken lassen. Mit dieser hohen Führung hätten wir ruhiger spielen müssen“, so Tchigir, dem es aber gelang sein Team in der letzten Pause zu beruhigen. Im Schlussviertel fand der OSC seine defensive Abgeklärtheit zurück und ließ keinen Treffer mehr der Hausherren zu, während Miers und Strelezkij ihre jeweils dritten Buden machten und so noch etwas für die Tordifferenz taten.

„Jetzt mal kurz durchatmen“, sagte Rechtsaußen Hannes Schulz nach der Begegnung. „Das waren anstrengende Tage.“ Am 11. Februar geht es mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten SV Bayer Uerdingen weiter. „Dieses Wochenende haben die Jungs trainingsfrei. Das haben sich nach den englischen Wochen alle verdient“, so Tchigir.

Potsdam: Torhüter Michael Knelangen/Tobias Knüttel, Alexander Schwarze,  Max Kössler, Thilo Popp, Erik Miers (3), Dennis Strelezkij (3), Ferdinand Korbel (1), Gabriel Satanovsky (1), Matteo Dufour (2), Hannes Schulz (2), Reiko Zech (1)

 

Deutsche Wasserball-Liga 2016/2017 A-Gruppe

Donnerstag, den 2. Februar 2017
19:30 White Sharks Hannover – OSC Potsdam 7:13 (3:4, 1:5, 3:2, 0:2)

Sonnabend, den 4. Februar 2017
14:00 SV Bayer 08 Uerdingen – Wasserfreunde Spandau 04 (Aquadome)
16:00 ASC Duisburg – Waspo 98 Hannover (Schwimmstadion)
16:00 SG Neukölln – SSV Esslingen (Schönberger Schwimmsporthalle)

Tabellenstände
Gruppe A
1. Waspo 98 Hannover 101:44 12:0
2. Wasserfreunde Spandau 04 89:42 10:2
3. ASC Duisburg 71:43 10:2
4. SG Neukölln 55:74 6:6
5. OSC Potsdam 63:88 4:10
6. SSV Esslingen 33:63 3:7
7. White Sharks Hannover 58:84 3:11
8. SV Bayer 08 Uerdingen 30:71 0:10

DWL-Spielplan der Hauptrunde A – OSC Potsdam

22.10.2016  16.00     Wasserfreunde Spandau 04 - OSC Potsdam                    18:6      

12.11.2016  18.00     SG Neukölln                      -  OSC Potsdam                    10:6

19.11.2016  16.00     SSV Esslingen                    -  OSC Potsdam                    14:9

03.12.2016  18.00     OSC Potsdam                    -   Waspo 98 Hannover          8:16

14.01.2017  18.00     OSC Potsdam                    -   SV Bayer Uerdingen          12:10

21.01.2017  18.00     OSC Potsdam                    -   ASC Duisburg                    9:13

04.02.2017  16.00     White Sharks Hannover       -  OSC Potsdam                    7:13

11.02.2017  18.00     SV Bayer Uerdingen            -  OSC Potsdam                   

25.02.2017  17.00     OSC Potsdam                    -  SG Neukölln                     

04.03.2017  18.00     OSC Potsdam                    -  WF Spandau 04                              

11.03.2017  18.00     OSC Potsdam                    -  SSV Esslingen                   

18.03.2017  16.00     Waspo 98 Hannover           - OSC Potsdam                   

25.03.2017  18.00     OSC Potsdam                     - White Sharks Hannover              

01.04.2017  16.00     ASC Duisburg                      - OSC Potsdam    

OSC-Wasserballer starten mit zwei Niederlagen

U17-Nachwuchs verliert in Esslingen und Duisburg

                                                                       

Die U17-Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam sind mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit gestartet. Im kräftezehrenden Doppelspieltag verloren die Jungs von Trainer André Laube zunächst 12:13 beim SSV Esslingen und mussten sich beim ASC Duisburg am Sonntag mit 10:20 geschlagen geben. „Vor allem das Spiel am Sonnabend ist bitter“, resümierte Laube. „Das war wirklich unnötig.“

In den ersten beiden Vierteln kontrollierten die Potsdamer klar das Spiel, setzten sich aber nicht entscheidend ab. Nach Treffern von Sascha Seifert, Hendrik Walter, Sascha Ufnal (2) und Niklas Karossa (2) führte der OSC nach dem ersten Viertel 6:3. Schon im zweiten Abschnitt ließ der OSC dann zu viele Möglichkeiten liegen, während sich die Gastgeber langsam heranarbeiteten. Zwar markierten Marc Lehmann und Ufnal (2) drei weitere Treffer, doch Esslingen traf gleich viermal in dem Viertel zum 9:7-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel zunehmend chaotischer, bedingt auch durch viele strittige Schiedsrichterentscheidungen. „Ein bis dahin ruhiges Spiel zweier disziplinierter Mannschaften wurde vollkommen zerstört“, ärgerte sich Laube. „Gewinnen hätten wir aber trotzdem müssen, zumal Esslingen ebenso unter den Unparteiischen leiden musste.“ Die Fehlerquote der Potsdamer erhöhte sich dramatisch. Diese Nachlässigkeiten wurden nun durch die Süddeutschen clever ausgenutzt, die zum Ende des dritten Viertels den 10:10-Ausgleich erzielten, nachdem für den OSC lediglich Ufnal und Kapitän Lu Meo Ulrich getroffen hatten. Im Schlussviertel dann erzielte Ufnal zunächst die 11:10-Führung, bevor Esslingen drei Treffer in Folge erzielte. Ufnal markierte zwar noch den 12:13-Anschluss, trotz vieler großer Chancen blieb es aber dabei.

Gegen den ASC Duisburg am Sonntag war der OSC chancenlos. Der mit vielen Nationalspielern gespickte Verein hatte zwar seinen Saisonauftakt am Tag zuvor mit 5:11 überraschend hoch gegen die White Sharks Hannover verloren, zeigte sich aber gegen Potsdam dominant. Trotz Treffern von Walter (2) und Ulrich hieß es 3:6 nach dem ersten Viertel. Zwar spielte Potsdam im Angriff munter mit und konnte sich immer wieder durchsetzen, war aber defensiv zu nachlässig. Zum 10:20-Endstand trafen noch Ufnal (3), Ulrich, Karossa, Levin Lill und Seifert, entscheidend herankämpfen konnten sich die Havelstädter aber nie. „Es liegt jetzt noch viel Arbeit vor uns, wir haben aber auch noch Zeit“, so Laube. „Bis zu den Playoffs müssen wir uns aber dringend steigern.“ Gelegenheit gibt´s dazu bereits am nächsten Sonnabend, wenn der Titelverteidiger und Tabellenführer Hannover 19.45 Uhr im Brauhausberg-Bad gastiert.

Potsdam: Torhüter Leon Hergaden, Jonas Hergaden, Simon Kuhn, Marc William Lehmann (1), Julius Barth, Luka Zigic, Hendrik Walter (3), Tom Gustavus, Sascha Seifert (2), Niklas Karossa (3), Sascha Ufnal (9), Lu Meo Ulrich (3), Levin Lill (1)

U17-Bundesliga 2016/2017

Ansetzungen und Resultate Auftaktwochenende

Sonnabend, den 26. November 2016
14:10 ASC Duisburg – White Sharks Hannover 5:11 (1:4, 3:2, 1:2, 0:3) 
15:00 SSV Esslingen – OSC Potsdam 13:12 (3:6, 4:3, 3:2, 3:1)
Sonntag, den 27. November 2016
13:00 SG Neukölln Berlin – Wasserfreunde Spandau 04 13:11 (3:5, 3:3, 4:0, 3:3) 
14:00 SSV Esslingen – White Sharks Hannover 6:10 (2:4, 2:3, 2:3, 2:1)
14:30 ASC Duisburg – OSC Potsdam 20:10 (6:3, 5:2, 5:4, 4:1)

 

Tabellenstand

Gruppe A
1. White Sharks Hannover 21:11 4:0
2. SG Neukölln 13:11 2:0
3. ASC Duisburg 25:21 2:2
4. Wasserfreunde Spandau 04 11:13 0:2
5. SSV Esslingen 19:22 0:4
6. OSC Potsdam 22:33 0:4

 

Spielplan OSC Potsdam U17-Bundesliga A-Gruppe

26.11. 15.00 Uhr      SSV Esslingen – OSC Potsdam                13:12

27.11. 14.30 Uhr      ASC Duisburg – OSC Potsdam                 20:10

03.12. 19.45 Uhr      OSC Potsdam – White Sharks Hannover

10.12. 14.00 Uhr      WF Spandau 04 – OSC Potsdam

11.12. 11.00 Uhr      SG Neukölln – OSC Potsdam

14.01. 19.45 Uhr      OSC Potsdam – SSV Esslingen

15.01. 14.00 Uhr      OSC Potsdam – ASC Duisburg

28.01. 16.00 Uhr      White Sharks Hannover – OSC Potsdam

18.02. 18.00 Uhr      OSC Potsdam – WF Spandau 04

19.02. 14.00 Uhr      OSC Potsdam – SG Neukölln

OSC mit eindrucksvollem Pokalerfolg

Potsdamer Wasserballer spielen sich beim 18:9 in Krefeld Frust von der Seele

 

Da steckte richtig Frust drin! Nach dem unbefriedigenden Saisonauftakt mit drei Niederlagen in drei Spielen in der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga fuhr der OSC Potsdam nun endlich den ersten Pflichtspiel-Sieg der Saison ein. Eindrucksvoll siegten die Mannen von Trainer Alexander Tchigir im Achtelfinale des Deutschen Pokals bei der SV Krefeld 72 mit 18:9 (4:1, 5:4, 8:2, 1:2). Im Viertelfinale muss der OSC nun am 17. Dezember erneut nach Krefeld. Da wartet dann aber der SV Bayer 08 Uerdingen auf die Potsdamer, der bei der SG Neukölln 12:8 siegte. „Wir hätten uns natürlich ein Heimspiel gewünscht, aber zumindest ist dieser Gegner für uns in Schlagweite“, sagte Christian Saggau, der sich mit seinen drei Treffern und dem Weiterkommen im Wettbewerb am Samstag selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk machte. In der Auslosung umschifften die drei Top-Clubs noch einmal ein vorzeitiges Aufeinandertreffen. Die Wasserfreunde Spandau 04 gastieren im Viertelfinale beim SVV Plauen, der ASC Duisburg muss bei den White Sharks Hannover ran und Waspo 98 Hannover beim SV Poseidon Hamburg. „Wir freuen uns auf die Aufgabe in Uerdingen“, so Tchigir. „Wir wollen zum dritten Mal in Folge den Sprung ins Final Four schaffen.“

Bemerkenswert war jetzt am Sonnabend gegen Krefeld vor allem die Dominanz im dritten Viertel. Genau dieser Spielabschnitt war in den Niederlagen zuletzt gegen die SG Neukölln und den SSV Esslingen als Knackpunkt der Niederlagen ausgemacht wurden. Dieser Mal führte ein 8:2 nach dem Seitenwechsel aber zur Vorentscheidung.

Tchigir war allerdings schon mit der Leistung zuvor zufrieden. „Wir haben das Spiel von Beginn an dominiert, fangen uns aber wieder ein paar Treffer zu viel ein.“ Nach dem raschen 0:1 antwortete Kapitän Matteo Dufour prompt mit dem Ausgleich und Thilo Popp stellte mit einem Doppelpack die 3:1-Führung her. Mit dem 4:1 durch Saggau ging es ins zweite Viertel. Dort setzte sich der OSC nach Toren von Hannes Schulz, Reiko Zech, Dennis Strelezkij (2) und Saggau auf 9:4 ab. Im dritten Viertel überrollte Potsdam den DWL-B-Gruppen-Vertreter regelrecht. Nahezu jeder Angriff wurde erfolgreich abgeschlossen. Hannes Schulz, Center Ferdinand Korbel (3), Saggau, Erik Miers, Popp und Dufour sorgten für das 17:7. Im Schlussviertel ließ es der OSC etwas ruhiger angehen, fing sich noch zwei Gegentreffer ein und setzte aber mit dem Tor von Zech zum 17:9 den Schlusspunkt.

Tchigir hofft, dass der Knoten nun geplatzt ist: „Wir müssen diesen Schwung mit in die Liga nehmen.“ Gegen Waspo Hannover erwartet er am Sonnabend (18 Uhr) im ersten Heimspiel der Saison eine von Beginn bis Ende kämpferische Leistung, und bereits zwei Wochen später steht dann das Pokal-Viertelfinale bei Bayer an.

Potsdam: Torhüter Michael Knelangen/Tobias Knüttel, Hatem El Ghannam, Thilo Popp (3), Erik Miers (1), Dennis Strelezkij (2), Ferdinand Korbel (3), Christian Saggau (3), Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (2), Hannes Schulz (2), Reiko Zech (2), Alexander Schwarze

 

 

DSV-Pokal 2016/2017 (45. deutscher Wasserball-Pokal der Männer)

Resultate 3. Runde

Sonnabend, den 26. November 2016
16:00 SG Neukölln – SV Bayer 08 Uerdingen 8:12 (1:2, 1:4, 4:1, 2:5)
16:00 SVV Plauen – SSV Esslingen (Stadtbad) 9:8 (0:2, 1:2, 5:2, 3:2) 
16:00 Duisburger SV 98 – White Sharks Hannover 9:10 (3:3, 1:1, 2:4, 2:3) 
17:00 SV Krefeld 72 – OSC Potsdam 9:18 (1:4, 4:5, 2:8, 2:1)
18:00 WU Magdeburg – ASC Duisburg 3:24 (1:6, 1:4, 0:7, 1:7)
18:00 SV Weiden – SV Poseidon Hamburg  8:10 (0:4, 3:1, 2:0, 1:1/2:4) nach Fünfmeterwerfen 
18:15 SV Blau-Weiß Bochum – Wasserfreunde Spandau 04 4:24 (1:4, 1:5, 0:6, 2:9)
18:30 WSV Vorwärts Ludwigshafen – Waspo 98 Hannover 6:30 (0:10, 1:8, 3:7, 2:5)

DSV-Pokal 2016/2017 (45. deutscher Wasserball-Pokal der Männer)

Auslosung Viertelfinale

Sonnabend, den 17. Dezember 2016
SVV Plauen – Wasserfreunde Spandau 04
White Sharks Hannover – ASC Duisburg
SV Bayer 08 Uerdingen – OSC Potsdam
SV Poseidon Hamburg – Waspo 98 Hannover

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