Landesschwimmverband Brandenburg e.V.
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Wasserball Spielberichte


Brandenburger Wasserballer holen die Deutsche Meisterschaft 2017

Die Masters-Wasserballer (Altersklasse 30+) der SGW Brandenburg sind Deutscher Meister 2017. In einem spannenden Turnier (23.06. bis 25.06.2017) in Hamburg, setzten sie sich in vier Spielen gegen starke Konkurrenten am Ende ungeschlagen durch. Auch der Spaß kam nicht zu kurz.

Bereits am Freitag musste die SGW zu zwei Spielen antreten: Zunächst wartete der nominell stärkste Mitfavorit, der SV Würzburg 05 e.V. auf die Havelstädter. Die SGW spielte kompakt in der Abwehr und konnte sich so die notwendigen Torchancen erarbeiten, um die Franken mit 9:6 zu bezwingen. Nach diesem Auftaktsieg hieß es knapp drei Stunden später gegen den SV Blau-Weiß Bochum ins Wasser zu steigen. Auch dieses Spiel verlief ganz im Sinne der Brandenburger. Das Ergebnis: 10:5. Bei sehr durchwachsenem Wetter im Freibad des SV Poseidon Hamburg bezwang die SGW dann am Samstagvormittag auch die Wasserfreunde aus Fulda mit 12:4.

Nun war klar: Silber ist sicher, Gold mehr als möglich. Denn es wartete seinerseits am letzten Turniertag der Titelverteidiger vom SV Ludwigsburg im Finale auf die „Jungs“ aus der Havelstadt. Ludwigsburg ging bis dahin ebenfalls ungeschlagen durch das Turnier. Doch dem starken Angriff und der effektiv arbeitenden Abwehr hatten sie wenig entgegen zu setzen. So hieß es am Ende 9:2 für die SGW Brandenburg, was die Deutsche Meisterschaft in der AK30+ 2017 bedeutete.

Die Brandenburger-Spieler, die sich bereits seit vielen Jahren kennen und gemeinsam insgesamt vier Jahre in der 1. Wasserball-Bundesliga spielten, verbrachten den Samstagnachmittag mit einem Stadtrundgang zur neuen Elbphilharmonie und über die Partymeile Reeperbahn, so dass auch der „geselligen Teil“ erfolgreich verlief.

Es spielten: Im Tor: Andre Koschmieder und Dennis Bohne, Sascha Mischur (9), Björn Dupont (8), Marco Förster (8), Rene Oldenburg (5), Daniel Bott (4), Christopher Bott (3), Oliver Wienholdt (1), Niels Haberlandt (1), Markus Behrendt (1), Nico Haberlandt, Sebastian Geyer.

Trainer: Detlef Willberg   Betreuer: Marcel Gruhn

Die Deutschen Meister der AK30+ aus der Fritze-Bollmann Stadt Brandenburg a.d.H.

Die Deutschen Meister der AK30+ aus der Fritze-Bollmann Stadt Brandenburg a.d.H.

Platz Sieben bei der Nico-Trophy in Berlin

Die Landesauswahl Brandenburg bestätigt nicht ganz die Vorjahresplatzierung

Bei der nunmehr 14ten Auflage des bundesweiten Auswahl- und Sichtungsturnier der Jugendwasserballer des Jahrgangs 2003 und jünger, welches traditionell in Berlin ausgerichtet wurde, gelang es der Landesauswahl Brandenburgs nicht ganz, das Ergebnis vom Vorjahr zu bestätigen. Platz Sieben hieß es am Ende des dreitägigen Events.

Mit einem denkbar ungünstigen Start am Freitagnachmittag begannen die Märker die Gruppenphase zunächst mit zwei Niederlagen. Gleich im ersten Spiel musste die im Schnitt zweitjüngste Mannschaft vom LSV BB gegen den späteren Turniersieger des LSV Niedersachsen ran. Chancenlos aber dennoch mit achtbarem Ergebnis im Vergleich zu anderen Partien Niedersachsens, galt es eine 12:2 Niederlage einzustecken. Nach kurzer Pause hieß der Gegner Hessen. Hier musste eine unnötige 6:5 Niederlage hingenommen werden.

Am Samstag startete das von Trainer Gregor Karstedt trainierte Team besser in die Partien. Gegen Sachsen konnte so eine klarer 10:2 und gegen den Südwestdeutschen Schwimmverband ein sicherer 6:10 Erfolg erspielt werden. Letzter Gegner der Gruppenphase war dann das Team aus dem Ruhrgebiet. Gegen den späteren Turnierdritten konnten die Brandenburger Jungs, von denen 6 Sportler aktuell die Elite Schule des Sports in Potsdam besuchen, durch eine tolle Mannschaftliche Leistung gut gegenhalten und verloren denkbar knapp mit 6:5. Durch diese Ergebnisse fanden sich die Brandenburger auf den 4 Platz ihrer Gruppe wieder. So hieß der Gegner im Überkreuzvergleich Rhein-Wupper. Auch hier wurde eine Halbzeit lang gut gegengehalten, jedoch waren die bisherigen Spiele den Jungs aus der Mark anzumerken. Mit 6:11 fiel die Niederlage am Ende daher doch sehr deutlich aus und es blieb lediglich das Platzierungsspiel gegen die Auswahlmannschaft aus Bayern um Platz Sieben.

Im Platzierungsspiel gegen den Bayrischen Schwimmverband konnten die Brandenburger Jungs ihre individuelle und mannschaftlich beste Turnierleistung abrufen, so dass mit einem 4:8 Erfolg Platz sieben gesichert werden konnte.

„Am Ende hat uns das Spiel gegen Hessen das Genick gebrochen. Mit Platz drei in der Gruppenphase wären wir im Spiel um Platz drei gelandet. Schließlich hat sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel steigern können. Und mit Ruhrgebiet waren wir ja im direkten Vergleich so gut wie ebenbürtig. Schade“ so zeigte sich Landestrainer Karstedt mit dem Ergebnis nicht vollends Zufrieden, obgleich es für die Jungs durch den Altersunterschied und den daraus resultierenden Differenzen in Spiel- und Mannschaftstaktiken nicht leicht gewesen sei, das richtige Zusammenspiel zu finden.

 

Für die Landesauswahl Brandenburg Spielten:

Leno Spuhl (Torwart), Noel Eisenreich, Bennet Grandke, Dennis Beck, Maurice Schmidt, Pierre Roßow, Nils Wrobel, Moritz Bogaczyk, Jonathan Schwartz, Billi Bob Mattler, Simon Kuhn, Nils Findling, Benedict Becker, Ben Hüpenbecker

Trainer: Gregor Karstedt

Nico-Trophy 2017 – U14-Auswahlturnier in Berlin
Resultate:


Freitag, den 28. April 2017
15:30 Niedersachsen – Ruhrgebiet 13:4
15:30 Südwest – Hessen 1:4
16:20 Bayern – Thüringen 11:6
16:20 Baden-Württemberg – Berlin 8:6
17:10 Niedersachsen – Brandenburg 12:2
17:10 Ruhrgebiet – Sachsen 14:4
18:00 Baden-Württemberg – Rhein-Wupper 11:2
18:00 Thüringen – Berlin 5:9
18:50 Hessen – Brandenburg 6:5
18:50 Südwest – Sachsen 5:3
Sonnabend, den 29. April 2017
09:20 Thüringen – Rhein-Wupper 3:7
09:20 Brandenburg Sachsen 10:2
10:10 Niedersachsen – Hessen 16:0
10:10 Südwest – Ruhrgebiet 2:12
11:00 Baden-Württemberg – Thüringen 16:2
11:00 Bayern – Berlin 6:11
11:50 Südwest – Brandenburg 6:10
11:50 Hessen – Ruhrgebiet 2:11
12:40 Bayern – Rhein-Wupper 2:13
13:30 Niedersachsen – Südwest 16:1
13:30 Hessen – Sachsen 12:6
14:20 Baden-Württemberg – Bayern 22:4
14:20 Berlin – Rhein-Wupper 6:5
15:10 Niedersachsen – Sachsen 14:1
15:10 Ruhrgebiet – Brandenburg 6:5
16:00 Südwest – Thüringen 5:5
16:50 Hessen – Bayern 11:9
16:50 Brandenburg – Rhein-Wupper 6:11
17:50 Niedersachsen – Berlin 19:1
17:50 Ruhrgebiet – Baden-Württemberg 8:15
Sonntag, den 30. April 2017
09:30 Bayern – Brandenburg 4:8
09:30 Sachsen – Thüringen 3:4
10:30 Hessen – Rhein-Wupper 4:10
11:30 Berlin – Ruhrgebiet 7:11
11:30 Sachsen – Südwest 7:7
12:45 Niedersachsen – Baden-Württemberg 10:6

Endstand
1. Niedersachsen
2. Baden-Württemberg
3. Ruhrgebiet
4. Berlin
5. Rhein-Wupper
6. Hessen
7. Brandenburg
8. Bayern
9. Thüringen
10. Südwest
11. Sachsen

Ehrenpeise
Torschützenkönig: Marius Greiner (Niedersachsen) 30 Tore
jüngster Torwart: Max Soittank (Bezirk Rhein-Wupper)
jüngster Spieler: Bence Haverkamp (Berlin)

Pokal-Bronze im Osten sichert Qualifikation für deutschen Pokal

Potsdams U15 erkämpft sich mit je zwei Siegen und Niederlagen am Brauhausberg den dritten Platz

                                                                       

Die U15-Wasserballer des OSC Potsdam haben sich als Dritter des ostdeutschen Pokals für die Vorrunde des nationalen Wettbewerbs qualifiziert. Im Endrundenturnier am Wochenende in der Schwimmhalle am Brauhausberg sicherte sich das Team der Jahrgänge 2002 und jünger von Trainer Hannes Schulz durch deutliche Erfolge gegen den Erfurter SSC (18:4) und HSG TH Leipzig (16:5) den Platz auf dem Podest. Gegen die Berliner Vertreter Wasserfreunde Spandau 04 (14:15) und SG Neukölln (9:10) setzte es jeweils eine denkbar knappe Niederlage, so dass es nicht zum ganz großen Wurf und der Verteidigung der Ost-Pokal-Trophäe reichte.

„Die Leistungen waren wechselhaft, aber vielversprechend“, wertete Coach Schulz. „Für viele der Kinder war das der erste Wettkampf in der U15 und auf großem Spielfeld.“ Allein in der Startsieben kamen mit Torhüter Leno Spuhl sowie den Feldspielern Noel Eisenreich, Moritz Bogazcyk und Simon Kuhn vier Akteure des jüngeren Jahrgangs 2003, die noch bis November in der U13 spielten.

Den ostdeutschen Pokal sicherte sich die SG Neukölln mit einem 11:8-Erfolg gegen die zweitplatzierten Spandauer. Ein deutliches 17:5 gegen den Erfurter SSC sicherte der HSG TH Leipzig den vierten Platz des Turniers und damit den letzten Qualifikationsplatz für den deutschen Pokal.

Für die drei spielbestimmenden Jungs Levin Lill (15 Treffer), Marc Lehmann (14) und Kapitän Tilman Voigt (7) geht es bereits am Sonnabend mit dem U17-Bundesliga-Team weiter. Auswärts trifft der OSC 16 Uhr auf den Tabellenführer White Sharks Hannover.

Potsdams: Torhüter Leno Spuhl/Jacob Hennig, Noel Eisenreich (4 Treffer), Dennis Beck, Marc William Lehmann (14), Tilman Voigt (7), Kolja Wichmann, Levin Lill (15), Moritz Bogazcyk, Richard Rusinek, Justus Hochreither (3), Simon Kuhn (13), Maurice Schmidt (1), Nils Findling

OWP U15 Endrunde 2017
Spielplan:

Samstag, 21. Januar 2017

11:30  Turnierbesprechung  

12:00 Spiel 1   SG Neukölln  - HSG TH Leipzig 11:5 (5:0, 1:2, 4:1, 1:2)

13:20  Spiel 2  OSC Potsdam  - Erfurter SSC 18:4 (5:2, 4:2, 4:0, 5:0)

14:50 Spiel 3  Wfr. Spandau 04 - SG Neukölln 8:11 (1:1, 4:3, 0:3, 3:4)

16:10 Spiel 4  Erfurter SSC  - HSG TH Leipzig 5:17 (1:7, 2:2, 0:4, 2:4)

 19:40  Spiel 5  OSC Potsdam  - Wfr. Spandau 04 14:15 (2:3, 1:3, 3:5, 8:4)

 Sonntag, 22. Januar 2016

10:30  Spiel 6  Erfurter SSC  - Wfr. Spandau 04 6:15 (0:10, 1:7, 2:6, 3:2)

11:50 Spiel 7   OSC Potsdam  - HSG TH Leipzig 16:5 (4:2, 6:1, 4:2, 2:0)

13:20  Spiel 8  Erfurter SSC  - SG Neukölln 3:20 (0:4, 0:4, 1:5, 2:7)

14:40 Spiel 9  Wfr. Spandau 04 - HSG TH Leipzig 25:9 (4:2, 8:1, 8:1, 5:5)

16:00  Spiel 10 OSC Potsdam  - SG Neukölln 9:10 (3:3, 3:5, 1:0, 2:2)

 

 Tabellenstand

  1. SG Neukölln                          52:25   8:0
  2. Wasserfreunde Spandau 04  63:40   6:2
  3. OSC Potsdam                       57:34   4:4
  4. HSG TH Leipzig                    36:57   2:4
  5. Erfurter SSC                          18:70   0:6

 Spielplan OSC Potsdam U17-Bundesliga A-Gruppe

26.11. 15.00 Uhr      SSV Esslingen – OSC Potsdam                13:12

27.11. 14.30 Uhr      ASC Duisburg – OSC Potsdam                 20:10

03.12. 19.45 Uhr      OSC Potsdam – White Sharks Hannover    8:16

10.12. 14.00 Uhr      WF Spandau 04 – OSC Potsdam              12:5

11.12. 11.00 Uhr      SG Neukölln – OSC Potsdam                   10:8

14.01. 19.45 Uhr      OSC Potsdam – SSV Esslingen                7:10

15.01. 14.00 Uhr      OSC Potsdam – ASC Duisburg                 13:13

28.01. 16.00 Uhr      White Sharks Hannover – OSC Potsdam

18.02. 18.00 Uhr      OSC Potsdam – WF Spandau 04

19.02. 14.00 Uhr      OSC Potsdam – SG Neukölln

OSC erneut im Final Four des Pokals

Potsdamer Bundesliga-Wasserballer siegen in Uerdingen 10:5

Die Potsdamer Wasserballer können es doch noch! In einer eindrucksvollen Vorstellung im Viertelfinale des deutschen Pokals beim SV Bayer Uerdingen siegte das Team von Trainer Alexander Tchigir am Sonnabend 10:5 (2:1, 4:1, 1:2, 3:1) und sicherte sich das Ticket fürs „Final Four“. Dieses findet bereits am letzten Januar-Wochenende statt. Ob auch der OSC Potsdam seinen Hut für die Bewerbung in den Ring wirft, ist derzeit vollkommen offen.

„Erstmal durchatmen“, sagte Trainer Alexander Tchigir nach dem Spiel. „Wir sind glücklich, dass wir mit diesem Erfolg in die Weihnachtspause gehen. Das tut gut.“ Nach 2012, 2014 und 2015 ist der OSC bereits zum vierten Mal für die Pokal-Endrunde qualifiziert und sieht mit der Auslosung sogar eine kleine Chance aufs Finale. Wie Rundenleiter Jens Witte bereits am Abend mitteilte, trifft der OSC dabei auf den ASC Duisburg, während sich im zweiten Duell die beiden Champions League-Clubs Waspo 98 Hannover und Wasserfreunde Spandau 04 gegenüberstehen. „Wir sind gegen Amateur natürlich klarer Außenseiter, aber werden unsere Chance suchen“, so Tchigir. „Von den drei Top-Clubs ist das der einzige der zurzeit in Schlagweite ist.“ Tatsächlich taten sich die Duisburger auch im Viertelfinale bei den White Sharks Hannover schwer und siegten nach langem Rückstand noch 12:8.

„Das war defensiv eine wirklich gute Leistung“, sagte Potsdams Linksaußen Erik Miers zum Spiel gegen Bayer. „Uerdingen ist mit unserer Zone nicht wirklich zurecht gekommen.“ So kam deren Centerspieler Sven Roeßing nicht zur Entfaltung und erzielte lediglich einen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:6. „Wir haben nur sehr wenig Fehler gemacht und endlich mal clever gespielt“, urteilte Hannes Schulz, der das Spiel als mit Abstand beste Saisonleistung bewertete. Bereits Potsdams zweiten Angriff verwertete Reiko Zech im Konter. In Überzahl erhöhte Dennis Strelezkij wenig später auf 2:0. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss stellte Schulz zu Beginn des zweiten Viertels die Zwei-Tore-Führung wieder her, Zech erhöhte auf 4:1 und Hatem El Ghannam in Überzahl auf 5:1. „Die Mannschaft hat die Vorgaben exzellent umgesetzt und in dieser Phase wirklich sehr gut gespielt“, lobte Tchigir. Mit dem 6:1 durch Zech baute Potsdam seine Führung weiter aus und musste erst kurz vorm Seitenwechsel den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Nach der Pause verkürzte der Gastgeber zwar auf 3:6, doch Strelezkij hatte die passende Antwort parat und traf nach Zeitstrafe gegen Bayer zum 7:4. Der 18-jährige Nationalspieler sorgte dann auch zu Beginn des Schlussviertels mit dem 8:4 für die Vorentscheidung. Kapitän Matteo Dufour erzielte das 9:5 und Strelezkij mit seinem vierten Treffer den 10:5-Endstand.

„Nun bleibt zu hoffen, dass wir auch in der Liga die ersten Punkte einfahren“, blickt Tchigir voraus. Ausgerechnet gegen Bayer Uerdingen bekommt der OSC da im Neuen Jahr Gelegenheit. Am 14. Januar gastieren die Westdeutschen im Brauhausberg-Bad. „Bis dahin bekommen die Jungs jetzt aber erst einmal Gelegenheit durchzuatmen“, so Tchigir.

Torwart Michael Knelangen, Hatem El Ghannam (1), Max Kössler, Thilo Popp, Erik Miers, Dennis Strelezkij (4), Ferdinand Korbel, Christian Saggau, Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (1), Hannes Schulz (1), Reiko Zech (3), Florenz Korbel

 

DSV-Pokal 2016/2017 (45. deutscher Wasserball-Pokal der Männer)

Resultate Viertelfinale

Sonnabend, den 17. Dezember 2016
16:00 SV Poseidon Hamburg – Waspo 98 Hannover 1:19 (0:6, 1:4, 0:3, 0:6)
16:00 SVV Plauen – Wasserfreunde Spandau 04 9:23 (1:3, 0:7, 5:6, 3:6)
16:00 White Sharks Hannover – ASC Duisburg 8:12 (4:2, 2:4, 1:3, 1:1) 
18:00 SV Bayer 08 Uerdingen – OSC Potsdam 5:10 (1:2, 1:4, 2:1, 1:3)

Auslosung für Pokalendrunde 26.-28.01.2016

Halbfinales der Männer 
Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04
ASC Duisburg – OSC Potsdam

Halbfinales der Frauen
SV Nikar Heidelberg – SC Chemnitz
SV Bayer 08 Uerdingen – SV Blau-Weiß Bochum

OSC-Wasserballer starten in die U17-Bundesliga

Nachwuchs auswärts in Esslingen und Duisburg am Start

                                                                       

Der Wasserball-Nachwuchs im OSC Potsdam hat die alte Saison abgeschlossen und startet bereits am Wochenende in die neue Spielzeit. Zum Auftakt der U17-Bundesliga hat der OSC mit einem Doppelspieltag beim SSV Esslingen am Sonnabend und ASC Duisburg am Sonntag eine sehr schwere Aufgabe zu bewältigen. „Das ist eine sehr gute Standortbestimmung“, sagt Trainer André Laube. „Natürlich wünschen wir uns gerade zum Start auch Punktgewinne.“ Das Teilnehmerfeld sei laut dem OSC-Coach aber insgesamt ausgeglichener denn je. In der A-Gruppe gehen neben Potsdam, Esslingen und Duisburg noch die Berliner Vereine Wasserfreunde Spandau 04 und SG Neukölln sowie White Sharks Hannover an den Start, während sich in der B-Gruppe sechs weitere Clubs aus dem gesamten Bundesgebiet duellieren.

„Ich kann mich an keine Saison erinnern, wo das Teilnehmerfeld so ausgeglichen erschien“, sagt Laube, der mit dem OSC bereits seit Einführung der U17-Bundesliga 2012 dort im „Geschäft“ ist. Zweimal Silber, einmal Bronze und ein fünfter Rang sind die starke Bilanz des Potsdamer Nachwuchs‘, die lediglich noch von den Hannoveranern übertroffen wird. In den letzten drei Jahren holten die Niedersachsen den Titel in Deutschlands bedeutendsten Jugend-Wettbewerb und gelten auch in diesem Jahr als einer der heißesten Titelanwärter. „Ich denke aber, dass in der A-Gruppe an einem guten Tag jeder jeden schlagen kann“, so Potsdams Trainer, der gerade in dem Gegner am Sonntag einen weiteren heißen Aspiranten auf die Goldmedaille sieht. „Duisburg ist auf allen Positionen gut besetzt und stellt das Gros der Jugendnationalmannschaft dieses Jahrgangs. Wir werden sehen, wie dicht wir dran sind.“

Die Zielstellung des OSC ist die Qualifikation fürs Halbfinale. „Bis dahin ist noch ein sehr weiter Weg, aber die Jungs arbeiten im Training sehr hart“, lobt Laube den Einsatz seiner Truppe. Außerdem konnte mit Peter Driske ein starker Partner im Trainerteam für den OSC wiedergewonnen werden. „Es ist toll, dass Peter wieder mit an Bord ist“, so Laube. „Das gibt neue, sehr wichtige Impulse in der Trainingsarbeit.“

Bereits zur „Generalprobe“ vor zwei Wochen im Brauhausberg-Bad saß Driske mit auf der Potsdamer Bank und erlebte bei den ostdeutschen Meisterschaften der U17 ein engagiertes Team, das sich im Turnierverlauf steigerte. Nach Siegen gegen die HSG TH Leipzig (11:6) und den SVV Plauen (17:7) verlor das Laube-Team gegen Spandau (7:11) und den späteren Ost-Meister Neukölln (12:13). „Es waren schon sehr gute Ansätze erkennbar, aber wir müssen jetzt am Feinschliff arbeiten“, wertete Driske. „Inwieweit die Erkenntnisse bereits am Wochenende wirken, wird sich zeigen.“

Potsdam in der Ost-Meisterschaft: Torhüter Leon Hergaden, Levin Lill (1), Jonas Hergaden, Tom Gustavus (1), Marc William Lehmann, Tim Andrees (5), Tilman Voigt, Luka Zigic (6), Hendrik Walter (3), Felix Korbel, Sascha Seifert (4), Niklas Karossa (1), Sascha Ufnal (14), Lu Meo Ulrich (12), Jos Schermer, Julius Barth

Endrunde Ostdeutsche U17-Meisterschaft


Samstag, 12. November 2016

14:15  Turnierbesprechung  
14:45 Spiel 1   OSC Potsdam  - HSG TH Leipzig           11:6
16:10  Spiel 2  SG Neukölln  - SVV Plauen                    14:11
17:40 Spiel 3  HSG TH Leipzig - Wfr. Spandau 04          8:10
19:00 Spiel 4  OSC Potsdam  - SVV Plauen                  17:7
20:20  Spiel 5  SG Neukölln  - Wfr. Spandau 04             19:13

 

Sonntag, 13. November 2016
10:30  Spiel 6  HSG TH Leipzig - SVV Plauen                4:11
11:50 Spiel 7   OSC Potsdam  - Wfr. Spandau 04          7:11
13:10  Spiel 8  HSG TH Leipzig - SG Neukölln               10:18
14:30 Spiel 9  SVV Plauen   - Wfr. Spandau 04             6:9
15:50  Spiel 10 OSC Potsdam  - SG Neukölln               12:13

 

  1. SG Neukölln                 64:46    8:0
  2. WF Spandau 04           43:40    6:2
  3. OSC Potsdam              47:37    4:4
  4. SVV Plauen                 35:44    2:6
  5. HSG TH Leipzig            28:50    0:8

 

Spielplan OSC Potsdam U17-Bundesliga A-Gruppe
26.11. 15.00 Uhr      SSV Esslingen – OSC Potsdam
27.11. 14.30 Uhr      ASC Duisburg – OSC Potsdam
03.12. 19.45 Uhr      OSC Potsdam – White Sharks Hannover
10.12. 14.00 Uhr      WF Spandau 04 – OSC Potsdam
11.12. 11.00 Uhr      SG Neukölln – OSC Potsdam
14.01. 19.45 Uhr      OSC Potsdam – SSV Esslingen
15.01. 14.00 Uhr      OSC Potsdam – ASC Duisburg
28.01. 16.00 Uhr      White Sharks Hannover – OSC Potsdam
18.02. 18.00 Uhr      OSC Potsdam – WF Spandau 04
19.02. 14.00 Uhr      OSC Potsdam – SG Neukölln

Landespokal der Männer bleibt beim OSC Potsdam

Der Landespokal der Männer im Wasserball wurde am 05.11.2016 ausgespielt.

Der SSV PCK 90 Schwedt und die zweiten Mannschaften der SGW Brandenburg und des OSC Potsdam (Pokalverteidiger) spielten den Pokal aus.

Im ersten Spiel gewann die 2. Mannschaft der SGW Brandenburg gegen den SSV PCK 90 Schwedt sicher mit 10:3 (3:0; 3:1; 2:0; 2:2). Es spielten: M. Jennrich und Moritz Heise (im Tor); Sebastian Geyer (1); Dr. Niels Haberlandt (2); Marcel Gruhn (4); Oliver Wienholdt; Uwe Kontauts; Jan-David Peters (1); Torsten Buntins; Tristan Groh(1); Markus Behrendt; Daniel Thiele und Sascha Schneider.

Die 2. Mannschaft des OSC Potsdam gewann ihr Spiel dann sicher mit 17:1 (4:0; 3:0; 6:0; 4:1).  

Damit musste wie erwartet das 3. Spiel die Entscheidung über den Pokalsieg bringen und den Potsdamern würde ein Unentschieden reichen.

Das Spiel begann mit 2 Potsdamer Toren, erst der Anschlusstreffer von Sascha Mischur ließ die Brandenburger Hoffnungen wachsen. Auch das 1:3 wurde in der ersten Viertelpause mit neuen Spielzügen beraten.

 

 

So erzielte Sascha Mischur 2 weitere Treffer für die Brandenburger und es ging mit 3:3 in die Halbzeitpause. Mit seinem 4. Tor im Spiel brachte Sacha Mischur die Brandenburger in Führung. Aber die Potsdamer gaben nicht auf und erzielten die nächsten 2 Treffer, zum 4:5 Viertelende. Den 5:5 Ausgleich erzielte Arthur Ageev in Überzahl zum Viertelbeginn. Bereits im Gegenzug konnte Potsdam ebenfalls in Überzahl wieder in Führung gehen und es begann eine sehr unruhige Endphase von 3 Minuten. Beide Mannschaften haderten mit ihrem Spiel und natürlich den Schiedsrichterentscheidungen. In der Folge erhielt das Brandenburger Team 3 Herausstellungen mit Ersatz, was dem Spielfluss nicht gut tat. Durch zu viel Hektik und unnötige Diskussionen  brachte sich die SGW Mannschaft um den noch möglichen Sieg und die Potsdamer Wasserballer verteidigten den Landespokal mit 6:5.

Es spielten: M. Jennrich (im Tor); Sebastian Geyer; Rene Oldenburg;  Marcel Gruhn; Oliver Wienholdt; Jan-David Peters; Arthur Ageev (1); Dr. Niels Haberlandt; Nico Haberlandt; Markus Behrendt; Patrick-Jörg Hehr; Sascha Schneider und Sascha Mischur (4)

Detlef Wilberg

OSC unterliegt wie erwartet Liga-Primus Spandau

Potsdams Bundesliga-Wasserballer verlieren in Berlin 6:18

Ein vom Ergebnis her ernüchternden Start erlebte der A-Gruppen-Aufsteiger OSC Potsdam am Sonnabend in die neue Wasserball-Bundesliga-Saison. 6:18 (0:7, 2:6, 3:4, 1:1) verlor die Mannschaft gegen das Champions League-Team der Wasserfreunde Spandau 04 und ärgerte sich vor allem über das verkorkste erste Viertel.

„Wir haben die gleichen Fehler wie letzte Woche beim Euro-Cup in Neapel gemacht“, sagte Trainer Alexander Tchigir. „Leichte Ballverluste gegen das intensive Pressing haben die Spandauer zum Kontern eingeladen.“ Zwei Minuten brauchten die Berliner nur, um den ersten Treffer zu markieren. Danach musste Potsdams Torhüter Michael Knelangen nahezu nach jedem Angriff von Spandau 04 hinter sich greifen. Nach vorn kämpfte der OSC zwar, vermochte es aber nicht entscheidende Akzente zu setzen. „Ohne Dennis war es schwer“, erklärte Tchigir. Der 18-jährige Dennis Strelezkij wurde wegen einer hartnäckigen Schulterverletzung geschont und fehlte den Potsdamern vor allem im Angriff. Im zweiten Viertel trafen dann die Gäste erstmals, als Kapitän Matteo Dufour per Strafwurf das erste DWL-Tor der Saison 2016/17 für den OSC zum 1:8 markierte. Wenig später erzielte Gabriel Satanovsky das 2:8, bevor der deutsche Wasserball-Rekordmeister bis zum Anfang des dritten Viertels gleich sieben Treffer in Folge zum 2:15 machte.

Mit dem Tor von Thilo Popp nach Zeitstrafe gegen den Spandauer Keeper zum 3:15 kam der OSC nun deutlich besser ins Spiel. Spandau verlor etwas die Konzentration und Durchschlagskraft, was die Potsdamer nun gut nutzten. „Gekämpft haben die Jungs wirklich bis zum Schluss“, lobte auch Tchigir, der der zweiten Halbzeit viel Positives abgewinnen konnte. In Überzahl verwandelte der vormalige Spandauer Hatem El Ghannam zum 4:15, Christian Saggau markierte noch im dritten Abschnitt das 5:16. Im Schlussviertel zeigte sich Potsdams Defensive von der besten Seite und ließ lediglich noch einen Treffer zum 6:18-Endstand zu, während Saggau zuvor das 6:17 erzielte. „Mit der zweiten Halbzeit können wir wirklich zufrieden sein“, so der zweimalige Torschütze Saggau. „Aber wir müssen uns jetzt langsam an die Gangart in der A-Gruppe gewöhnen.“

Am 12. November geht es für den OSC weiter, wo sie erneut in der Schöneberger Schwimmhalle am Sachsendamm gegen die SG Neukölln ins Wasser müssen. Diese hatten mit dem 13:12-Sieg  gegen die White Sharks Hannover einen guten Einstand in die Saison. „Das wird nicht leicht, aber wir können Neukölln schlagen“, so Tchigir. „Wichtig ist, dass wir aus Spielen wie gegen Spandau lernen und diese Erkenntnisse mit in diese Partie nehmen.“

Potsdam: Torhüter Michael Knelangen, Hatem El Ghannam (1), Max Kössler, Thilo Popp (1), Erik Miers, Alexander Schwarze, Ferdinand Korbel, Christian Saggau (2), Gabriel Satanovsky (1), Matteo Dufour (1), Hannes Schulz, Reiko Zech, Marc Langer

 

Deutsche Wasserball-Liga 2016/2017 A-Gruppe

Ansetzungen und Resultate Auftaktwochenende (1. Spieltag)

Sonnabend, den 22. Oktober 2016
16:00 Wasserfreunde Spandau – OSC Potsdam 18:6 (7:0, 5:2, 4:3, 1:1) 
16:00 SSV Esslingen – Waspo 98 Hannover 6:18 (2:3, 1:6, 0:2, 3:7) 
18:00 SG Neukölln – White Sharks Hannover 13:12 (3:1, 2:4, 5:2, 3:5) 
Sonntag, den 23. Oktober 2016
18:00 SV Bayer 08 Uerdingen – ASC Duisburg 6:8 (3:4, 1:0, 1:2, 1:2)

Tabellenstände
Gruppe A
1. Wasserfreunde Spandau 04 18:6 2:0
1. Waspo 98 Hannover 18:6 2:0
3. ASC Duisburg 8:6 2:0 
4. SG Neukölln 13:12 2:0
5. White Sharks Hannover 12:13 0:2
6. SV Bayer 08 Uerdingen 6:8 0:2
7. OSC Potsdam 6:18 0:2
7. SSV Esslingen 6:18 0:2

 

DWL-Spielplan der Hauptrunde A – OSC Potsdam

22.10.2016          16.00     Wasserfreunde Spandau 04   -    OSC Potsdam                    18:6      

12.11.2016          18.00     SG Neukölln   -    OSC Potsdam                   

19.11.2016          16.00     SSV Esslingen  -  OSC Potsdam                   

03.12.2016          18.00     OSC Potsdam  -   Waspo 98 Hannover     

14.01.2017          18.00     OSC Potsdam - SV Bayer Uerdingen     

21.01.2017          18.00     OSC Potsdam -  ASC Duisburg                   

04.02.2017          16.00     White Sharks Hannover  -  OSC Potsdam                   

11.02.2017          18.00     SV Bayer Uerdingen  -   OSC Potsdam                   

25.02.2017          18.00     OSC Potsdam  -  SG Neukölln                     

04.03.2017          18.00     OSC Potsdam  -  WF Spandau 04                               

11.03.2017          18.00     OSC Potsdam   -  SSV Esslingen                   

18.03.2017          16.00     Waspo 98 Hannover  - OSC Potsdam                   

25.03.2017          18.00     OSC Potsdam  -  White Sharks Hannover              

01.04.2017          16.00     ASC Duisburg   -  OSC Potsdam  

OSC sammelt wertvolle Erfahrungen in Neapel

Potsdams Wasserballer sind im Euro-Cup ohne Punktgewinn ausgeschieden

 

Sieglos aber mit äußerst hilfreichen Erfahrungen haben die OSC-Wasserballer ihren Euro-Cup-Auftritt in der ersten Qualifikationsrunde abgeschlossen. Nach Niederlagen gegen Gastgeber C.N. Posillipo Napoli (3:17),  den russischen Vertreter Kinef Kirishi (13:15) und die Spanier C.N. Terrassa (8:14) beendeten die Mannen von Trainer Alexander Tchigir mit 0:6 Punkten (24:46 Tore) die Vorrunde D in Neapel als Vierter und sind damit ausgeschieden. Die favorisierten Teams Posillipo und Terrassa setzten sich wie erwartet durch und qualifizierten sich für die zweite Runde.

„Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden. Unser Fazit fällt positiv aus“, urteilte Tchigir. „Bis auf die erste Halbzeit gegen Posillipo haben wir gegen jeden der Clubs hier gut mitspielen können.“ Tatsächlich ließ sich der OSC in seinem nach vier Jahren ersten internationalen Auftritt von der Kulisse und der intensiven Spielweise der Italiener im ersten Spiel sehr beeindrucken. Zwar blieben die Potsdamer knapp vier Minuten ohne Gegentreffer, danach wurden sie aber regelrecht überschwommen. Bis zur Halbzeit spielten die Hausherren und späteren Turniersieger die unerfahrenen OSC-Jungs schwindlig. Nach dem 0:12 zur Halbzeit schüttelte sich der OSC allerdings und brachte die Partie bravourös zu Ende. Defensiv viel agiler und im Angriff mutiger gestaltete sich das dritte Viertel nach Treffern von Reiko Zech und Matteo Dufour mit 2:2 ausgeglichen. Im Schlussviertel traf noch Erik Miers zum 3:17 (0:6, 0:6, 2:2, 1:3)-Endstand. „Das war ein ganz anderes Niveau als in Deutschland“, zeigte sich Potsdams junger Torjäger Dennis Strelezkij beeindruckt. „Als wir unsere anfängliche Angst abgelegt haben, wurden wir aber immer besser.“

Fast hätte es dann im zweiten Spiel gegen Kinef Kirishi zum Punktgewinn gereicht. Gut drei Minuten vor dem Abpfiff lag der OSC sogar noch 12:11 in Front, verlor aber noch 13:15 (3:3, 2:2, 5:4, 3:6). „International wird fast jeder Fehler bestraft“, so Potsdams 18-jähriger Linksaußen Thilo Popp. „Das haben wir oft zu spüren bekommen im Turnier, auch in der Schlussphase gegen Kirishi.“ Zu hektisch agierte Potsdam und verlor die Kontrolle. Bis dahin spielte der OSC selbstbewusst voll auf Augenhöhe. Treffer von Dufour, Zech und Strelezkij brachten das 3:3 im ersten Abschnitt, im zweiten Durchgang erhöhten Marc Langer und Zech sogar auf 5:3, doch die Russen glichen zur Halbzeit aus. Strelezkij (2), Miers, Dufour und Zech sorgten für die 10:9-Führung vor dem Schlussviertel. Dort geriet Potsdams erstmals mit 10:11 ins Hintertreffen, doch die beiden Potsdamer Sportschüler Strelezkij und Popp trafen zum 12:11. In besagter Schlussphase war Kinef aber dann cleverer und nutzte die OSC-Fehler gnadenlos aus. 12:15 lag Potsdam plötzlich hinten und verlor nach einem Tor von Hannes Schulz schließlich 13:15. „Da war mehr drin“, ärgerte sich Center Ferdinand Korbel, der für eine Reihe von Zeitstrafen auf russischer Seite sorgte. „Aber diese Erfahrungen helfen uns beim Saisonstart in der Bundesliga.“

Für das Spiel am Sonntag gegen Terrassa hatte sich der OSC noch einmal viel vorgenommen. Doch der Start verlief unglücklich. Mit 0:4 lagen die Havelstädter rasch zurück, kämpften sich  aber wieder heran. „Die Einstellung der Jungs war im gesamten Turnier wirklich absolute Spitze“, lobte Tchigir. „Auch der Besuch von unserem Abteilungsleiter Andreas Ehrl hat viel dazu beigetragen, dass die Jungs über sich hinausgewachsen sind.“ Bis auf 3:5 kurz vor dem Seitenwechsel arbeitete sich der OSC durch Treffer von Zech, Strelezkij und Popp heran. Diese Aufholjagd kostete aber Kraft. Zwar konnte die Tchigir-Sieben im dritten Viertel durch Korbel und Strelezkij nochmals auf 5:7 verkürzen, danach zogen die Katalanen aber davon. Erst im letzten Viertel traf Kapitän Dufour zum 6:12. Die beiden Center Korbel und Hatem El Ghannam setzten die Schlusspunkte zum 8:14 (1:4, 2:2, 2:4, 3:4).

„Das war sehr lehrreich. Wir haben uns im Turnier gesteigert, aber es gibt weiterhin noch Luft nach oben“, resümierte der viermalige Torschütze Dufour. „Wir sind als Mannschaft noch enger zusammengewachsen, müssen aber im Training jetzt weiter hart arbeiten. Dann können diese Erfahrungen ganz wichtig in der Saison sein.“ Bereits nächste Woche geht es los. Am Sonnabend (16 Uhr, Schwimmhalle Sachsendamm) gastiert der OSC beim Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 und wird dort auf ein sehr ähnliches Niveau wie in Neapel treffen.

Potsdam: Torhüter Michael Knelangen/Tobias Knüttel, Hatem El Ghannam (1), Marc Langer (1), Thilo Popp (2), Erik Miers (2), Dennis Strelezkij (6), Ferdinand Korbel (2), Christian Saggau, Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (4), Hannes Schulz (1), Reiko Zech (5)

 1.    Qualifikationsrunde Euro-Cup

Gruppe D in Neapel (Italien)

Ansetzungen und Resultate

Freitag, 14. Oktober 2016

19:00 C.N. Posillipo Napoli (ITA) - OSC Potsdam (GER)             17:3 (6:0, 6:0, 2:2, 3:1)

20:30 C.N. Terrassa (ESP) – Kinef Kirishi (RUS)                           11:7 (2:4, 2:1, 4:0, 3:2)

Samstag, 15. Oktober 2016

19:00 Kinef Kirishi (RUS) – OSC Potsdam (GER)                          15:13 (3:3, 2:2, 4:5, 6:3)

20:30 C.N. Posillipo Napoli (ITA) - C.N. Terrassa (ESP)              8:7 (0:0, 2:3, 4:1, 2:3)

Sonntag, 16. Oktober 2016

09:30 OSC Potsdam (GER) - C.N. Terrassa (ESP)                          8:14 (1:4, 2:2, 2:4, 3:4)

11:00 C.N. Posillipo Napoli (ITA) - Kinef Kirishi (RUS)                9:6 (2:1, 3:3, 1:0, 3:2)

 

1.       C.N. Posillipo Napoli (ITA)                34:16     6:0

2.       C.N. Terrassa (ESP)                            32:23     4:2

3.       Kinef Kirishi (RUS)                              28:33     2:4

4.       OSC Potsdam (GER)                           24:46     0:6

Thilo Popp

OSC Potsdam für die Endrunde qualifiziert

Mit drei Siegen in der Vorrunde gelingt dem Potsdamer U13-Team der Durchmarsch

Schadlos hielten sich die Jungen und Mädchen der Potsdamer U13 Wasserballmannschaft (Jahrgänge 2003 und jünger) am vergangenen Wochenende bei der Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft in heimischer Schwimmhalle am Brauhausberg. Bei der Vorrunde siegte die von Trainer Gregor Karstedt betreute Mannschaft gegen SV Georgsmarienhütte, SV Weiden und SV Krefeld. Mit dem Sieg in der Vorrunde gelang dem OSC – wie schon der U15 drei Wochen zuvor – die direkte Qualifikation zum Finalturnier Anfang November.

In den beiden Partien am Samstagnachmittag, gegen den SV Georgsmarienhütte und den SV Weiden,  ließen die Havelstädter in der Defensive sehr wenig zu und konterten den Gegner oft aus. So hieß es nach voller Spielzeit 32:2 gegen Georgsmarienhütte und 33:3 gegen SV Weiden.

Das entscheidende Spiel gegen die SV Krefeld 72 musste am Sonntagmittag bestritten werden. Die Westdeutschen waren bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ungeschlagen und somit hatte die Partie Finalcharakter. Denn der Sieger würde sich direkt für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren und den Umweg der Zwischenrunde vermeiden. Der OSC war von Beginn an die bessere Mannschaft, wusste allerdings nicht, die zahlreichen Chancen in Tore umzumünzen. Deutlich besser im Abschluss machte es der Westdritte und nutzte die wenigen Chancen zu einer 1:4-Führung. Ab dem zweiten Spielabschnitt legten die Hausherren nochmal eine Schippe drauf und schafften, trotz eines weiteren Treffers der Krefelder, zehn Sekunden vor der Halbzeit noch den 5:5 Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel marschierten die Karstedt-Schützlinge weiter und kämpften sich durch Noel Eisenreich und Potsdams besten Werfer Simon Kuhn, die beide - zusammen mit vier weiteren Spielern des OSC - die Eliteschule des Sports in Potsdam besuchen, mit 7:5 voran. Danach folgten sechs torlose aber im Mittelfeld hart umkämpfte Spielminuten, bevor erneut Kuhn das 8:5 erzielte. Gut zwei Minuten vor Spielende gelang Potsdams Jüngstem Spieler Nils Findling der vorentscheidende neunte Treffer. Am Ende hieß es 9:6 für Potsdam, da die Krefelder sieben Sekunden vor dem Abpfiff noch ein Tor erzielen konnten.

„Insgesamt dürfen wir uns über die Direktqualifikation zur Deutschen Endrunde freuen, haben aber auch gesehen, dass gegen Mannschaften auf ähnlichem Niveau noch zu viele Fehler passieren. Auch konditionell können wir mehr. Aber bis zur Endrunde ist noch etwas Zeit, um am Feinschliff der Jungs und Mädels zu arbeiten.“ So zeigte sich Trainer Karstedt nach Turnierende recht zufrieden.

Für den OSC spielten:

Leno Spuhl (TW), Nils Findling (7 Tore), Máté Drzimalla (3), Dennis Beck (1), Maurice Schmidt (5), Simon Kuhn (20), Noel Eisenreich (17), Moritz Bogaczyk (8), Lucas Ebert (2), Linus Harms (1), Anne Rieck (4), Carmen Haase (5), Richard Rusinek (1)

Trainer: Gregor Karstedt

Vor allem in der Defensive unverzichtbar im Potsdamer U13-Team, aber auch mit fünf Treffern in der U13-Vorrunde: Eines von zwei OSC-Mädchen Carmen Haase.

SGW Brandenburg ist Ostdeutscher Meister

 Mit einem 8:6 Sieg gegen Stepp Prag holt sich die SGW den Meistertitel

Das ist genau das, was wir wollten: Finale in unserer Halle, mit unseren Fans!“ So schwor der Kapitän, Maximilian Stresow seine Mannschaft kurz vor dem Spiel noch einmal ein, bevor es dann ins Becken ging. Brandenburg war bereit und auch die Fans standen als achter Mann des Teams hinter den Jungs.

Das erste Anschwimmen gewann souverän Marco Förster und sicherte der SGW den ersten Angriff. Der erste Wurf auf das gegnerische Tor blieb allerdings ohne Erfolg. Im Gegenzug nutzen die Prager ihren ersten Angriff für ein Tor aus der Distanz und gingen mit 0:1 in Führung. Auf brandenburger Seite kam man nach und nach besser ins Spiel und so führte ein gekonntes Anspiel von Sascha Mischur-Wunderlich auf Max Stresow zum 1:1 Ausgleich. Durch konsequente Abwehrarbeit machten die Brandenburger den Pragern das Spiel sehr schwer. Nicht zuletzt scheiterten sie an Nicolas Tosch, dem brandenburger Torwart. Einen kurzen Konzentrationsfehler in der Abwehr nutzen die Prager jedoch, um ein letztes Mal in diesem Spiel in Führung zu gehen (1:2). Bis hierhin war es das erwartete Spiel auf Augenhöhe, dass das brandenburger Trainergespann Bott und Willberg erwartet haben.

Das zweite Anschwimmen sicherten sich erneut die Brandenburger. In diesem Viertel wurde die Abwehr der SGW von einer Pressverteidigung auf eine Zonenverteidigung umgestellt. Mit dieser Abwehrvariante schien das Team aus Prag wohl nicht gerechnet zu haben. Im Angriff waren ging auf brandenburger Seite zunächst nicht viel, bis Marco Förster aus der Distanz zum 2:2 Ausgleich einnetzte. Durch akribische Abwehrarbeit der Brandenburger gelangen immer wieder spektakuläre Balleroberungen, die das Konterspiel der SGW einleiteten. Ein 5-Meter Strafwurf wurde von Sebastian Mischur zur 3:2 Führung verwandelt. Nun schien es richtig los zu gehen. Die Brandenburger hielten die Prager frühzeitig auf Distanz und ihnen gelang eine Balleroberung nach der Nächsten, so wie man es aus den letzten beiden Spielen, als Zuschauer, schon fast gewohnt war. Aber im Gegensatz zu den anderen Gegnern hielt Prag deutlich mehr dagegen und machte es den Brandenburgern schwer. Hinzu kam, dass viele Torschüsse der Brandenburger knapp am Tor vorbei gingen oder nur das Alu trafen. Bis Patrick-Jörg Hehr ganz locker, mit einer Rückhand den Torestand auf 4:2 erweiterte.

Das zweite Viertel ging spielerisch verdient an die Brandenburger, die ihre Zuschauer und Fans immer wieder durch eindrucksvolle Balleroberungen sehr gut unterhielten und dadurch immer wieder einen schnellen Tempogegenstoß einleiteten. Sascha Mischur-Wunderlich baute die Führung zum 5:2 weiter aus. Prag schien sehr beeindruckt von dieser Spielweise und hatten mit nur einem Wurf auf das Tor von Nicolas Tosch nicht wirklich etwas entgegenzusetzen.

Nach der Halbzeitpause erschwammen sich die Prager den ersten Angriff scheiterten jedoch an der brandenburger Nummer 1, Nicolas Tosch. In der Verteidigung zog Prag nun alle Register und verteidigte den stark aufspielenden Center Patrick-Jörg Hehr teilweise sogar zu dritt. In Unterzahl ist es ihnen dann ein Anschlusstreffer gelungen (5:3). Durch ein Foulspiel der Prager kamen die Jungs der SGW zu einem zweiten 5-Meter Strafwurf, was nicht unbedingt ein Erfolgsgarant ist. Aber Björn Dupont stellte sich der Verantwortung und erhöhte auf 6:3. Prag wirkte ideenlos und war durch die Spielweise der Brandenburger scheinbar beeindruckt. In einer Überzahl für die Brandenburger nutzte erneut Sebastian Mischur die Gelegenheit, um den Meistertitel nach Brandenburg zu holen und baute die Führung auf 7:3 aus. Mit einem vier Tore Vorsprung ging man in das letzte Viertel der Saison und es sollte noch einmal spannend werden.

Denn gleich zu Beginn kamen die Prager nochmal in Fahrt und trafen gleich zweimal in Folge (7:5). Aber wer schon einmal die brandenburger Fans erlebt hat, dem war klar, dass es jetzt erst so richtig losging, sie trommelten ihr Team zum Sieg und standen als achter Mann bereit. Dies beflügelte Sascha Mischur-Wunderlich noch einmal, der zum 8:5 vorlegte. Am Ende bekam auch Prag noch einen 5-Meter Strafwurf zugesprochen, der zwei Minuten vor Schluss zum 8:6 führte. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, knapp zwei Minuten können im Wasserball sehr lang sein, aber dank einer starken Endphase von Torwart Nicolas Tosch war der 8:6 Sieg nicht mehr in Gefahr. Nach dem Abpfiff stand es dann fest: nach 2011 heißt der Ostdeutsche Meister wieder SGW Brandenburg!

Auf den Lorbeeren des Titelerfolgs können sich die brandenburger Wasserballer jedoch noch nicht ausruhen. Denn bereits am nächsten Wochenende steht das Final Four im Ostdeutschen Wasserballpokal in Potsdam an. Da wartet im Halbfinale kein geringerer Gegner als wieder die Mannschaft von Stepp Prag.

OSC nächstes Jahr wieder im DWL-Oberhaus

Potsdamer Bundesliga-Wasserballer erkämpfen vor frenetischer Kulisse im Brauhausberg-Bad den Aufstieg

 

Die Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam haben sich fürs Playoff-Viertelfinale der Deutschen Wasserball-Liga qualifiziert und spielen im nächsten Jahr wieder in der A-Gruppe des nationalen Oberhauses. Nach einem von über 400 Zuschauern im Brauhausberg-Bad frenetisch begleiteten Spiel siegte der OSC am Donnerstag-Abend gegen den SVV Plauen 10:9 (2:2, 1:2, 2:2, 5:3) und entschied damit die „Best-of-five“-Serie mit 3:1 für sich.

„Wir sind überglücklich“, rief Kapitän Matteo Dufour, der 15 Sekunden vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer versenkte. „Wir haben uns nach einer harten Saison selbst belohnt und wurden heute vor allem durch unsere tollen Fans getragen.“ Diese erlitten auf der restlos vollen Tribüne des altehrwürdigen Bades am Brauhausberg ein Wechselbad der Gefühle. Zwar kämpften die Hausherren unermüdlich und erarbeiteten sich von Beginn an die besseren Möglichkeiten, nur im Abschluss fehlten oft die entscheidenden Zentimeter. Latte, Pfosten und der bärenstarke Gästekeeper Mihaly Peterfy verhinderten die verdiente Führung.

Die Vogtländer hingegen nutzten ihre großen Chancen effektiv aus und kamen jeweils in Überzahl zur 1:0- und 2:1-Führung. Potsdam ließ sich zumindest nicht abschütteln und traf durch Dufour (1:1) und Christian Saggau (2:2) jeweils zum Ausgleich. Im zweiten Viertel bot sich ein ähnliches Bild. Der OSC stürmte aufs Plauener Tor, Zählbares wollte aber nicht herausspringen. Wirklich erlösend wirkte da die erste OSC-Führung durch Hannes Schulz zum 3:2. Doch nach einem vergebenen Fünf-Meter-Strafwurf fingen sich die Potsdamer noch zwei unnötige Treffer zum 3:4-Halbzeitstand ein.

Nach dem Seitenwechsel hatte der OSC den besseren Start. Dennis Strelezkij zum 4:4 und Center Ferdinand Korbel zum 5:4 brachten die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir wieder in Front, doch der SVV ließ sich nicht beeindrucken und nutzte seine beiden Möglichkeiten in Überzahl gnadenlos zum 5:6 aus.

Im Schlussviertel kamen die Havelstädter durch den spektakulärsten Treffer des Abends zum 6:6. Strelezkij traf von rund sieben Metern aus eigentlich aussichtsloser Position per Rückhandtrickwurf und überraschte den sonst hellwachen Plauener Torwart. Spätestens jetzt hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. In einem offenen Schlagabtausch trafen zunächst wieder die Gäste, Korbel glich zum 7:7 aus. Wieder legte Plauen vor, doch der zum „Spieler des Tages“ ernannte Center Korbel setzte sich kraftvoll gegen gleich drei Gegenspieler durch und wuchtete den Ball zum 8:8 über die Linie. Als sich Strelezkij, der später mit der Mannschaft in seinen 18. Geburtstag hineinfeierte, im Alleingang auf der rechten Seite zum 9:8 durchsetzte, glich der Brauhausberg einem Tollhaus, doch im Gegenzug klingelte es auch wieder im OSC-Kasten. Gut 40 Sekunden vor Schluss hatte Plauen die Chance zum Ausgleich, verlor aber den Ball. In der einzigen echten Konterchance des OSC des Spiels behielt Dufour die Nerven und traf aus spitzem Winkel von links zum umjubelten 10:9. Die letzten 15 Sekunden hielt der OSC stand und Potsdam feierte – erst im Bad, dann noch bis in die frühen Morgenstunden im Studentenclub „Pub á la Pub“.

„Es war eine tolle Serie“, freute sich Trainer Tchigir, dessen Erleichterung nach dem dritten Anlauf zum Wiederaufstieg in die A-Gruppe anzumerken war. „Großer Respekt an die starke Plauener Mannschaft.“ Diese hatte tatsächlich ein prächtiges Spiel abgeliefert und zeigte sich über weite Teile der Begegnung deutlich abgezockter als das junge OSC-Team. Gerade im Überzahlspiel zeigte sich das. Während die Gäste von den sieben Potsdamer Zeitstrafen sechs in Tore ummünzen konnten, verwandelte der OSC lediglich drei von 13.

Nun kann der OSC kurz durchatmen. Am 12. Mai geht es erneut am Donnerstag-Abend 20 Uhr im ersten Spiel des „Best-of-three“-Viertelfinales gegen Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04, danach wartet nach den Aufstiegsspielen am Pfingstwochenende der zweite Saisonhöhepunkt. Im Final Four des deutschen Pokals will sich der OSC seinen Traum von der ersten deutschen Medaille im Herrenbereich erfüllen. Mit dem Schwung aus der Serie gegen Plauen scheint auch das möglich!

Potsdam: Torwart Michael Knelangen, Alexander Schwarze, Artur Tchigir, Thilo Popp, Max Kössler, Dennis Strelezkij (3), Ferdinand Korbel (3), Christian Saggau (1), Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (2), Hannes Schulz (1), Reiko Zech, Jacob Drachenberg

Deutsche Wasserball-Liga 2015/2016

Ansetzungen Ausscheidungsspiele Play-off-Plätze 5 bis 8 („best of five“)

Sonnabend, den 9. April 2016 (Spiel 1)
18:00 OSC Potsdam – SVV Plauen 10:7 (4:2, 2:0, 3:4, 1:1) 

Sonnabend, den 16. April (Spiel 2)
16:00 SVV Plauen – OSC Potsdam 11:10 (5:3, 2:2, 2:3, 2:2)

Sonntag, den 17. April (Spiel 3)
11:00 SVV Plauen – OSC Potsdam 5:9 (0:1, 2:3, 0:1, 3:4)

Donnerstag, den 21. April
20:00 OSC Potsdam – SVV Plauen 10:9 (2:2, 1:2, 2:2, 5:3)

OSC-Männer gewinnen erstes Duell der „Best-of-five“-Serie

Beide Potsdamer Bundesliga-Teams sind gegen Plauen im Soll/U17 trennt sich 10:10

Einen ersten kleinen Schritt Richtung A-Gruppen-Aufstieg und Playoff-Teilnahme der Deutschen Wasserball-Liga hat der OSC Potsdam am Sonnabend gemacht. In den Qualifikationsspielen siegte die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir vor gut 250 Zuschauern im Brauhausberg-Bad 10:7 (4:2, 2:0, 3:4, 1:1) gegen den SVV Plauen. Am kommenden Wochenende folgen nun die Spiele zwei und drei der „Best-of-five“-Serie im Vogtland.

Wer zuerst drei Partien des Duells zwischen dem A-Gruppen-Achten Plauen und B-Gruppen-Ersten Potsdam gewonnen hat, spielt im kommenden Jahr im Oberhaus der DWL. „Dass die Mannschaft dort unbedingt hin will, hat sie eindrucksvoll bewiesen“, so Tchigir. „Ich bin mit dem Auftritt sehr zufrieden.“ Gerade die Konzentration und Disziplin in der Verteidigung ließen die Plauener in der ersten Halbzeit fast verzweifeln. Nur selten brachten die Gäste den Ball gefährlich in Richtung des OSC-Kastens.  Vorn hingegen nutzte Potsdam seine Chancen gut aus – allen voran Kapitän Matteo Dufour. Bei lediglich sechs Versuchen netzte der gebürtige Italiener, der am Sonnabend sein 115. Bundesliga-Spiel bestritt, gleich fünfmal ein. Vier Treffer erzielte er bereits zum 6:2-Halbzeitstand. „Die ganze Mannschaft war heute toll. Wirklich alle haben gekämpft und sich bis zur letzten Sekunde aufgeopfert“, so Dufour.

Selbst als im dritten Spielviertel die Gäste zu besseren Möglichkeiten kamen und vier Treffer markierten, hatten die OSC-Mannen immer die passende Antwort parat. Reiko Zech, der bereits das 1:0 erzielte, traf zum 7:3, Dufour zum 8:4 und der sehr agile Hannes Schulz zum 9:5. Als Plauen im letzten Viertel auf 9:7 herankam, atmete das Publikum noch einmal schwer durch, doch wurde rasch durch den dreimaligen Torschützen und zum „Spieler des Tages“ gewählten Zech erlöst. Das 10:7 durch den Zwei-Meter-Hünen hatte noch die verbleibenden knapp vier Minuten Bestand. „Das war wichtig“, so Dufour nach dem Spiel erleichtert. „Nun heißt es, solch eine Leistung am besten noch zweimal in Plauen abzurufen. Dann wären wir durch.“ Gingen ein oder beide Partien am 16./17. April verloren, käme es am Donnerstag (21.4./20 Uhr) am Brauhausberg zur vierten Begegnung.

Im Soll blieb auch das Potsdamer U17-Bundesliga-Team im Anschluss an die DWL-Begegnung. 10:10 (5:2, 4:4, 1:2, 0:2) trennte sich der OSC in den Pre-Playoffs vom SVV Plauen, haderte aber ein wenig mit einer verspielten Vier-Tore-Führung. „Wir haben es Plauen nach unserem hohen Vorsprung zu leicht gemacht“, erklärte Trainer André Laube. „Die Mannschaft weiß aber, dass sie Plauen auch auswärts packen kann.“ Der Sieger in der Addition beider Spiele verschafft sich eine bessere Ausgangssituation in den Playoffs. Nächsten Sonnabend spielt die U17 nach ihren Männern 18 Uhr im Plauener Stadtbad.

Nach einem glänzenden ersten Viertel hatte sich der OSC durch Florenz Korbel (2) und Sascha Ufnal (3) ein 5:2 erkämpft. Zur Halbzeit führten die Laube-Jungs nach Treffern von Luka Zigic (6:2), Hendrik Walter (7:3), Ufnal (8:4) und Sascha Seifert (9:6) noch immer mit drei Treffern, fanden aber nach dem Seitenwechsel offensiv kein echtes Mittel mehr. Lediglich Korbel markierte noch das 10:8 Ende des dritten Abschnitts, bevor der letzte Durchgang mit 0:2 an die Gäste ging. „Wenn man bedenkt, dass in unserer Anfangsformation vier U15-Spieler standen und diese auch noch sechs der zehn Tore erzielt haben, ist diese Leistung schon äußerst beachtlich“, so Laube. „Aber wir wollen mehr.“

Potsdam DWL: Torwart Michael Knelangen, Alexander Schwarze, Artur Tchigir, Thilo Popp, Max Kössler, Dennis Strelezkij (1), Ferdinand Korbel, Christian Saggau, Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (5), Hannes Schulz (1), Reiko Zech (3), Jacob Drachenberg

Potsdam U17: Torhüter Alexander Shevelko/Julian Tscheke, Roman Woelky, Lennart Buchholz, Felix Korbel, Jos Schermer, Luka Zigic (1), Hendrik Walter (1), Florenz Korbel (3), Sascha Seifert (1), Niklas Karossa, Sascha Ufnal (4), Lu Meo Ulrich

OSC-Nachwuchs mit Turnier und Training in Novaky

Potsdamer Wasserballer bereiten sich in der Slowakei vor

 

Die besten Nachwuchs-Wasserballer der U17 und U15 haben sich bis zum gestrigen Mittwoch im slowakischen Novaky auf die kommenden Wettkampf-Aufgaben vorbereitet. Mit insgesamt 19 Athleten der Jahrgänge 1999 bis 2002 wurde unter besten Bedingungen trainiert.

Highlight des Trips war die Teilnahme der U15 am internationalen Turnier „Sergei Charin Memorial“ über das Oster-Wochenende. Nach fast zehnstündiger Anreise am Gründonnerstag traf der OSC auf seinen ersten Gruppengegner -  das ukrainische Team von UFK Lviv. Dieses bekam über die komplette Spieldauer Potsdams Kapitän Sascha Seifert nicht in den Griff, der beim 12:7-Erfolg insgesamt sieben Treffer erzielte.

Saftlos hingegen präsentierte sich die Mannschaft von Trainer André Laube am Freitag-Vormittag. Gegen den späteren Turnierletzten YBL Budapest (Ungarn) setzte es nach schwacher Leistung eine 7:8-Niederlage. Von dieser schien sich Potsdam aber gegen Gastgeber KVP Novaky rasch erholt. Gegen den klaren Favoriten der Vorrunden-Gruppe hatte der OSC einen tollen Start und ging durch Treffer von Sascha Ufnal (2) und Seifert (3) im ersten Viertel 5:3 in Führung. Im zweiten Viertel erhöhten Ufnal und Tom Gustavus zwar auf 7:3, doch nach vier Treffern der Hausherren in Folge und dem 7:7 schien die Partie zu Beginn des dritten Abschnitts zu kippen. Doch die Potsdamer strafften sich. Seifert, Hendrik Walter (2) und Jonas Hergaden erhöhten noch vor dem letzten Viertel auf 11:7. Dort brachte der OSC das Spiel clever über die Zeit und siegte 12:10, wobei Walter noch zwischenzeitlich das 12:9 erzielte.

An diese beste Turnierleistung, die über den gewonnenen Direktvergleich gegen Novaky sogar zum Gewinn der Vorrunde reichte, konnte der OSC in der Folge noch mehr anknüpfen. Mit einem 8:6 gegen Kupele Piestany (Slowakei) im Viertelfinale gelang der Sprung in den Kreis der besten vier Teams. Im Halbfinale  war Potsdam gegen das moldawische Team Delfin Chisinau chancenlos und unterlag 7:15. Mit einer achtbaren Leistung beim 6:10 im „kleinen Finale“ gegen VK Szeged (Ungarn) beendete der OSC das Turnier als Vierter. Der zweite deutsche Vertreter (Landesschwimmverband Niedersachsen) mit überwiegend Spielern der White Sharks Hannover gewann schließlich das Turnier.

Ab Montag lag der Fokus vor allem auf dem Training des U17-Teams, welches sich in diversen Spielen mit den Teams aus Novaky aber auch einer schwedischen Männermannschaft maß.

Potsdam: Torhüter Julian Tscheke, Jonas Hergaden (4), Leon Hergaden (1), Marc Lehmann (2), Tilman Voigt (3), Tom Gustavus (2), Hendrik Walter (9), Felix Korbel (1),  Sascha Seifert (20), Justus Hochreither, Sascha Ufnal (9), Levin Lill (1), Kolja Wichmann

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